Fujidirekt Fotobuch
23. September 2009
Wie schon mal erwähnt, durfte ich ja das FUJIDIREKT Fotobuch testen. Und nun bin ich tatsächlich im Besitz meines wunderschönen persönlichen Buches, das ich ganz allein meinen liebsten Freunden gewidmet habe. Außer der Karina, von ihr hab ich nämlich keine Fotos, weil sie extrem Kamerascheu ist :P
Aber fangen wir chronologisch an. Bei dem Fotobuch handelt es sich um das neue FUJIFILM Fotobuch brillant. Das Neue daran ist, dass es auf Fotopapier gedruckt wurde für bessere Details und Farben, sowie eine längere Farbbeständigkeit, sowie Haltbarkeit. Bisher konnte ich Details und Farben bestätigen, kann euch aber natürlich noch nichts über die Haltbarkeit erzählen :P
Natürlich muss man zur Erstellung des Buches die Software von Fujidirekt runterladen, aber das ist man ja gewöhnt. Darüber läuft dann auch die Bestellung ab.
Software im Test
Zunächst fand ich die Software etwas verwirrend, aber ich schätze das ist ganz normal, wenn man ein Programm vorher nie benutzt hat.
Dann habe ich mich allerdings schnell reingefunden, da die Symbole eindeutig sind und man die Fotos bzw. Hintergründe in Registerkarten auf einer Sidebar links abrufen konnte.
Vorher sollte man allerdings aus einem Ordner die Fotos auswählen, die ins Buch kommen sollten. Erst fand ich das unpraktisch, weil man nur aus einem Ordner wählen konnte. Also habe ich mir vorher alle Fotos, die ich benutzen wollte in einen Extraordner kopiert und diesen angegeben.
Dann habe ich es einfach getestet und siehe da: Man kann die Fotos auch aus einem externen Ordner einfach per Drag&Drop auf die einzelnen Seiten ziehen. Ich kann mich nicht erinnern, das irgendwo gelesen zu haben, aber das könnte man vielleicht irgendwo mit hinschreiben, weil das einem die Sache doch sehr bequem macht, wie ich finde.
Gestört hat mich jedoch, dass die bereits justierten Fotos einfach ersetzt wurden, wenn du andere Fotos darauf gezogen hast. Manchmal war dann mein Bild verschwunden, nur weil ich ein paar Pixel zu früh die Maustaste losgelassen habe. Aber zum Glück gibt es im Programm einenen Rückgängig-Button.
Das Programm kennzeichnet auch Bilder mit einem kleinen Ausrufezeichen, die seiner Meinung nach nicht genügend Qualität für den Druck haben. Die meisten davon sahen aber in der Vorschau sehr gut aus. Dazu aber später mehr.
Sehr schön finde ich die softwareinterne Zuschneidemöglichkeit. Manche Fotos haben eben ein ungeeignetes Format. Ich habe mit dem Zuschneidetool viele Fotos zurechtschnibbeln müssen, damit man viel Gesicht und wenig Körper sieht beispielsweise.
Es gibt verschiedene Fotoeffekte, wie Sepiatönung und Schwarz/Weiß Färbung. Nur viele der Effekte, wie beispielsweise eine Mosaikmusterung waren eigentlich vollkommen sinnlos, weil sie die Fotos unerkenntlich machen. Wirklich benutzbar erschienen mir daher wirklich nur die Sepia- sowie S/W-Färbung und ein paar witzige Verzerrungseffekte. Die meisten anderen allerdings machen keinen Sinn.
Man kann übrigens nur Fotos im JPG-Format verwenden, was für den normalen Gebrauch ja auch sinnvoll ist, aber ich hätte gerne ein paar transparente PNGs als Cliparts benutzt. Ich habe ja einige selbstgemachte PNGs mit meinen gezeichneten Charakteren, die ich gerne dort untergebracht hätte. Habe ich jetzt zwar getan, nur leider ohne Transparenz.
Nach dem Aussuchen der ganzen Hintergründe, Fotoeffekte, Justierungen und Rahmeneffekte ging es an die Bestellung. Die geht ganz leicht, da sich rechts unten ein großer Button dafür befindet. Das Bestellformular war übersichtlich und kaum einer würde da etwas falsch machen.
Natürlich müssen die ganzen Daten des Fotobuches übertragen werden. Bei mir dauerte es 8 Minuten, eine humane Übertragungszeit wie ich finde, denn immerhin gab es 47 Bilder auf 24 Seiten zu übertragen.
Das Fotobuch – Liebe trotz kleiner Makel
Vorneweg – Laut Angabe beträgt die Lieferzeit höchstens 7 Tage. Bei mir dauerte es 10 Tage. Jedoch habe ich an einem Freitag Nachmittag die Bestellung abgeschickt, ich weiß also nicht, wie das Wochenende da so mit reinspielt.
Fangen wir an!

Das ist das Cover. Da ich es meinen Freunden gewidmet habe, habe ich vorne drauf natürlich ein Gruppenfoto draufgepackt (es fehlen zwar ein paar, aber was solls ;)). Der Hintergrund ist ein wenig verpixelt, was sich aber darauf schieben lässt, dass es kein vorgegebener Hintergrund der Software ist und ich es größer gemacht habe, als es eigentlich ist. Klar dass da Qualität flöten geht, aber ich wollte es unbedingt so aussehen lassen, als würde ein Stapel Fotos meiner Freunde auf einem Schreibtisch liegen. Ist also mein Verschulden, aber mich stört es nicht.

Hier seht ihr die “Startseite”. Von ihr bin ich echt begeistert. Das Foto ist nämlich ein von mir bearbeitetes Foto (auch hier zu bewundern) und ich wollte sehen, ob das Fotobuch die veränderten Farben und Effekte auch im Detail wiedergibt.
Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Eine gelungene Startseite, auch wenn sie thematisch nicht zum Buch passt. Ich kann mir ja noch eine Interpretation aus den Fingern saugen ;)
Nicht so toll fand ich die Fotos, die ich mit der Sepiatönung ausgestattet habe. Die waren nämlich komischerweise alle verpixelt. Die hätte ich vielleicht dann doch lieber mit einem richtigen Grafikprogramm bearbeitet :/
Davon habe ich allerdings keine Fotos, weil meine Kamera leider die Pixel nicht wirklich sichtbar einfangen konnte.

Viele Fotos, die mit einem Ausrufezeichen, sprich mit angeblich schlechter Qualität, waren makellos. Weiß nicht warum. Andere Fotos jedoch, bei denen das Programm nichts zu meckern hatte waren verpixelt. Deshalb sollte man den kleinen Ausrufezeichen nicht immer unbedingt Glauben schenken.
Das obrige Foto beispielsweise wurde mit einem Ausrufezeichen makiert, aber ich konnte keinen Pixel feststellen. Auch das von mir gezeichnete Bild von Sinister ist makellos, obwohl er dieses auch markiert hatte und gerade bei solch geraden Linien, kann der Pixel dem Auge nicht entkommen.

Eine Doppelseite musste einfach dem Farin Urlaub Racing Team gewidmet werden (auch weil mir die Fotos ausgingen…) mit Konzertbildern, die ich am 29. November 2008 in Würzburg geschossen habe. Auch als kleine Herausforderung für das Fotobuch, denn bekanntermaßen sind Fotos bei der Beleuchtung meistens eher von schlechter Qualität. Aber da hat Fuji wirklich das Beste aus meinen rauschigen Bildern geholt, ich bin echt begeistert von der Qualität. Das große Bild von Farin ist zwar verrauscht, aber das war ja vorher schon so und durch die Vergrößerung ist es eben deutlicher zu sehen. Trotzdem erkennt man den werten Herrn noch.

Zum Schluss noch die Rückseite des Covers, die ich nicht so überfüllt habe wie die anderen Seiten. Dort gefällt mir die Qualität des Bildes von meinem Charakter Jesse sehr gut. Das kräftige Rot im Hintergrund wurde ebenso kräftig wiedergegeben.
Das Buch ansich fühlt sich sehr stabil an und die einzelnen Seiten, die wie ja schon erwähnt aus Fotopapier bestehen, sind wirklich dick und knicken somit beim Blättern nicht um. Dafür müsste man sich schon mit Gewalt daran zu schaffen machen.
Fazit
Wie ihr also schon bemerkt habt, ich bin durch und durch begeistert. Die Möglichkeiten sind wirklich weitgefächert und mit ein bisschen Kreativität lässt sich noch viel mehr herausholen, da man ja einfach eigene Bilder als Hintergründe verwenden kann.
Natürlich sind vorher schon relativ qualitativ hochwertige Fotos von Nutzen, denn Fujidirekt verbringt kaum ein Wunder und zaubert aus euren alten, verwackelt und verpixelten Fotos Kunstwerke.
Ich kann das Buch nur empfehlen, wenn man mit klitzekleinen Makeln zurecht kommt. Und es ist auf jeden Fall eine super Geschenkidee. Meins wird aber nicht verschenkt, es gehört ganz allein mir :P
Produkttest als Onlinebotschafter (www.onlinebotschafter.com),
Danke, Matthias!
11 Kommentare bei “Fujidirekt Fotobuch”
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Persepolis
2012-05-11 19:47 0.3 -
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2012-05-11 19:47 0.3 -
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2012-05-07 15:27 0.3


Willkommen im Kopfchaos von Celina, 20, Flattermannfreak, Zockerin, manchmal viel zu Anti, grauenhafter Musikgeschmack, Alkohol ist immer zu bitter!, Erfinderin des einzig wahren James
Ui, ich hab auch schon zwei so ne Fotobücher zu Hause, total toll :) .
Bestimmt! Nur wogegen, ist jetzt die Frage…
Ui, sieht gut aus! Danke auch für das Angebot, aber ich hab durch das CEWE – Projekt ja auch schon n Fotobuch hier liegen und wüsste jetzt nicht, welche Fotos ich da noch verwerten sollte. ^^
Und jaa, ich freu mich auch. =D
das hört sich doch mal nach einer guten idee an! und zum verschenken ist so was ja echt ideal! ;) das cover deines fotobuchs finde ich übrigens sehr süß! ;) die idee mit “wie wenn fotos auf meinem schreibtisch liegen würden” finde ich gut!
Scheint ja ein ganz ordentliches Fotobuch zu sein… Muss ich mir mal merken, wenn ich mal etwas besonderes verschenken will. :)
Mir gefällt es auch ziemlich gut. Auch designerisch von dir toll umgesetzt. Die Cover-Idee mit dem Schreibtisch ist wunderbar und auch deine eigenen Zeichnungen dazwischen wirken toll!!!
Ich find das Fotobuch echt toll :) Und die Bilder, die du gezeigt hast, sind auch tootal toll. Mir würde das vielleicht nichts bringen, ich habe zuwenige Fotos xD
Lg
Das könnte natürlich sein. Ich frage sie bei Gelegenheit einfach mal!
Wow :) Das ist cool, leider habe ich das verpasst :( vielleicht mach ich ja auch mal sowas :) ist bestimmt auch zu Weihnachten eine schöne Idee :)
lg christina :)
ps: heut abend: Ginger Snaps 3 auf Tele 5 ;D
[...] Vor kurzem habe ich ja von meinem Fuji Fotobuch geschwärmt. Und weil ich im Rahmen des Projektes auch noch 10 Gutscheine bekommen habe, sollt ihr auch noch was davon haben. [...]
Oktober 1st, 2009 at 17:59[...] Die Fotobuch-Software. Die Software ist genau die selbe, wie ich sie schon beim Aldi-Fotobuch und Fujidirekt-Fotobuch erleben durfte. Die Bedienung ist kinderleicht und übersichtlich, jedoch gibt es genau die selben [...]
April 16th, 2010 at 13:54