Paranormal Activity 3
November 27th, 2011
Handlung
Auch in Paranormal Activity 3 darf der Zuschauer wieder das vermeintlich echte Videomaterial einer von Geistern terrorisierten Kleinfamilie begutachten. Die beiden Schwestern Katie und Kristi sind noch Kinder, doch dank der Videokamera des Stiefvaters wird auch dieses Mal wieder versucht, den unerklärlichen Vorfällen im Einfamilienidyll auf den Grund zu gehen… mit unvorhergesehenen Konsequenzen.
(via moviepilot.de)
Meinung
Ich habs mal wieder geschafft, ins Kino zu gehen. Boah, 9 Euro? Ernsthaft? Aber es hat sich gelohnt, denn ich fand Paranormal Activity 3 super. Gut, wer meinen Blog liest, weiß ohnehin, dass ich die Reihe mag und auch vor einer wackelnden Tür vor Angst im Boden versinke. Der Grund, warum ich bei diesen Filmen so Schiss habe, weil sie -anfangs- immer recht realistisch sind. Da ich an Geister glaube, sehr kritisch natürlich, denke ich mir, dass auch bei mir eine Tür wie von Geisterhand wackeln kann, oder etwas runterfällt, was eigentlich gut befästigt ist. Dass mir aber irgendwann ein gruseliges Mädchen aus dem Fernseher entgegen krabbelt, macht mir keine Angst. Weshalb solche Filme wie The Ring, die nur auf Schockeffekten basieren, niemals so viel Angst machen, wie Filme, die auf die Phantasie des Zuschauers setzen. Filme wie The Blair Witch Project und eben Paranormal Activity.
Nur muss ich dazu sagen, dass Paranormal Activity 3 ebenso auf die Phantasie, wie auch auf Schockeffekte setzt, die zwar nicht musikalisch, aber natürlich durch Krach, herbeigerufen werden. Zwar machten das die Vorgänger auch schon, aber im dritten Teil ist mir das deutlisch stärker aufgefallen.
Der dritte Film ist besser als der Zweite, was schon daher rührt, dass diesmal auf zu große Räume verzichtet wurde. Im zweiten Film hatten wir ja das Problem, dass zuviel auf dem Bildschirm zu sehen war, und während man gebannt die doch sehr verdächtige Pfanne anstarrte, sich ganz woanders im Bild eine Pflanze bewegte. Es wurden zwar wieder mehrere Räume gefilmt, aber eben übersichtlichere. Ja, der dritte Teil ist besser als der zweite.
Ob er auch besser als der Erste ist, kann ich nicht sagen, denn er ist schon anders, als der erste. Mehr Ideen zum Schocken und auch deutlich mehr Schockeffekte, die sich im ersten Teil doch eher auf Türen wackeln (ja, auf der reite ich gern rum…) und komische Schatten beschränkt. Ich kann nicht sagen, ob der dritte vielleicht sogar jemanden gefallen könnte, der den ersten Film langweilig fand. Ich möchte das nicht ausschließen.
Mir fällt es schwer, Horrorfilme zu bewerten, denn ich gehe danach, wie sehr ich Angst hatte. Ich könnte nicht mal Sterne vergeben, stattdessen müsste ich die Zentimeterzahl angeben, wie tief ich vor Angst in den Sitz gesunken bin. Und ich war fast verschwunden.
Eine dicke Empfehlung von mir!



Es ist mal wieder soweit, auf Spontis wurde ein neues Thema für den 

Willkommen im Kopfchaos von Celina, 20, Flattermannfreak, Zockerin, manchmal viel zu Anti, grauenhafter Musikgeschmack, Alkohol ist immer zu bitter!, Erfinderin des einzig wahren James 

