April 7th, 2013
Handlung
Die beiden Metzger Bjarne und Svend haben die Nase voll, ständig von ihrem tyrannischen Chef herumkommandiert zu werden. Deshalb eröffnen sie eine eigene Metzgerei. Doch die Kundschaft lässt auf sich warten. Aus Versehen schließt Svend eines Abends einen Elektriker im Kühlraum ein. Als er am nächsten Morgen den Erfrorenen findet, beschließt er in seiner Panik, die Leiche auf sehr ungewöhnliche Art und Weise zu entsorgen, und auf einmal brummt das Geschäft. Die Leute sind förmlich verrückt nach Svends und Bjarnes neuer Fleischspezialität “Killer Jiller”. Svend sorgt fortan eifrig für Nachschub: Immer mehr ihm unsympathische Menschen verschwinden spurlos. Als Bjarnes geistig behinderter Zwillingsbruder Eigil überraschend aus dem Koma erwacht und bei ihnen in der Metzgerei auftaucht, haben die Beiden alle Hände voll zu tun, ihr dunkles Handwerk geheimzuhalten.
(via moviepilot)
Meinung
Willkommen beim dänischen Sweeney Todd! Mit mehr Fleisch und weniger Gesang aber dafür mit ganz viel Eigil!
Irgendwie ist dieser Film zu einem meiner Lieblingsfilme in Richtung Komödie geworden, was schon eine Glanzleistung ist, denn Komödien sind eigentlich nie so mein Ding. Vielleicht liegt es aber auch nur am derben dänischen Humor, der meinen Geschmack gut trifft. Man mag einfach irgendwie alle Charaktere, sei es der gefühllose Bjarne oder der leicht psychopathische Svend. Doch der Hit ist und bleibt der geistig behinderte Eigil. Nein, im Film wird sich nicht über Behinderte lustig gemacht. Im Gegenteil, Eigil ist irgendwie einfach nur liebenswürdig, dabei kann ich gar nicht wirklich erklären warum. Ja, ihr seht schon, dieses “Review” bringt euch überhaupt gar nichts, außer eine große Empfehlung meinerseits, wenn ihr mit derben Humor umgehen könnt!
“Der Svend schwitzt, aber Eigil ist lieb!”
März 5th, 2013

Handlung
Irland im 8. Jahrhundert: Während seiner Ausbildung hört Brendan vom Buch von Iona, welches von Bruder Aidan (Mick Lally) bearbeitet wird. Eines Tages sucht Bruder Aidan die Abtei auf, im Gepäck sein legendäres Werk. Er bittet Brendan um Mithilfe, denn seine Augen sind schon altersschwach. Dazu muss sich Brendan aber in den nahe gelegenen Wald begeben, der von vielerlei wundersamen, aber auch gefährlichen Wesen bewohnt wird. Hier trifft Brendan auf das Wolfsmädchen Aisling (Christen Mooney), die ihm eine große Hilfe ist. Gemeinsam spüren sie nach dem mythischen Auge von Collum-Cille, das einer alten keltischen Gottheit namens Crom Cruach gehörte. Zwischen der Konfrontation mit dem uralten Wesen und den angreifenden Wikingern muss Brendan über sich hinauswachsen, will er die Abtei und das Buch von Iona retten…
(via moviepilot.de)
Meinung
Schon etwas länger ist es her, dass ich eines meiner Möchtegern-Reviews geschrieben habe und eigentlich hatte ich auch nicht vor eines zu schreiben, aber irgendwie ging mir Das Geheimnis von Kells nicht aus dem Kopf. Als ich den Film sah, gefiel mir der Stil anfangs nicht. Zumindest die Stellen in der Abtei, die Machart der Charaktere sind auch immer noch nicht so mein Ding. Doch dann kam es zu den Szenen im Wald, die so wunderschön animiert sind, dass meine Fantasie angeregt wurde – ich erfinde auch dauernd Geschichten, die ich nur nicht aufschreibe. Abgesehen von der nervigen deutschen Synchronstimme von Aisling, fand ich auch diese wirklich schön animiert, besonders die Bewegungen, die sie ja vom Menschen unterscheiden sollen, haben mir gefallen.
Obwohl die Story jetzt doch etwas seltener ist, denn in welchen Film geht es schon um die Fertigstellung eines Zeichenbuches, ist sie jetzt nicht unbedingt fesselnd. Aber ich freute mich die ganze Zeit auf die Waldszenen und die Szenen mit Aisling. Die Musik ist ganz fabelhaft, denn es handelt sich um traditionelle irische Musik und das ist meiner Meinung nach ohnehin schon die schönste Musik, die man je zu seinem Fantasy-Film mit viel Natur darin, machen kann. Ich liebte die Stellen, an denen “Zeit verging”, diese waren immer wie Zeichnungen im Buch animiert, wie gemalte Bilder und mit passender irischier Musik untermalt.
Diesen Film kann ich jedem empfehlen, der sich von wunderschönen Bildern einnehmen lassen möchte.