Archiv der Kategorie 'Augen auf!'

Resümieren wir mal nach vier Tagen.

August 4th, 2011

Vier Tage Ausbildung bis jetzt. Und ich erzähl euch heute, weil ich morgen eh keine Zeit dazu habe. Jedenfalls…ja Ausbildung. Zur Tierpflegerin im Tierheim. Und bisher bin ich eigentlich zufrieden. Natürlich gibt es Kollegen, die sich besser um einen kümmern, als andere. Und ein Kleiner Nervenzusammenbruch nach Feierabend war auch schon drin. Fehler gemacht, die Nervosität hervor riefen, wodurch man noch mehr Fehler machte und schließlich haute sogar der große und schnappige Schäferhund ab, woraufhin ich “lieber gehen sollte”. Weiß nicht, ob sowas für die Kollegen eine große Sache ist, denn ich gehe davon aus, dass kein Azubi, insbesondere an seinem dritten Tag, alles perfekt macht, aber für mich war das in dem Moment ein Weltuntergang. Heute war aber wieder alles okay und der Kollege, der mich gestern wegschickte war heute eh nicht da. Und wie die Zeit vergeht! Man arbeitet…oh, Frühstück! Dann arbeitet man…oh, Mittagspause! Und irgendwann hat man Feierabend. Und das Beste? Immer noch die Tiere. Zwar bedaure ich es ein wenig, dass ich im ersten Lehrjahr nur bei den Hunden bin, wo ich doch auch Katzen genauso großartig finde, aber die Hunde sind klasse. Habe auch schon einen Liebling. Den leicht zerfetzten Spike. Trotz kurzer Stellen im Fell und tränenden Augen, wegen leichter Hormonstörung, die wohl grad behandelt wird, ein absolut lieber und niedlicher Kerl. Aber da ist sie eben wieder, meine Schwäche für sibirische Huskies. Ich stand im Alter von 5 Jahren schon im Huskyzwinger! Und wo mein Vater unsere Huskies hat einschläfern lassen, ohne uns Bescheid zu sagen, ist Spike irgendwie eine Erinnerung an meine beiden Lieblingshunde, die nun im Hundehimmel sind.
Mir tut zwar alles weh, habe Blasen an den Füßen und meine Haut an den Händen schält sich ab, aber ich bin gespannt auf weitere Aufs und Abs in der Ausbildung. Und irgendwann habe ich auch genug Hornhaut, dass mir nichts mehr wehtut.




Higurashi no Naku Koro ni Kai

Juli 28th, 2011

Handlung
Unsere Geschichte spielt wieder in dem kleinen abgeschiedenen Ort namens Hinamizawa, im Jahre 1983. Doch ist hier nicht, wie man vielleicht erwartet, Keiichi Maebara der Hauptcharakter… Nein! Rika die Schreinwächterin ist diesmal der Mittelpunkt des ganzen Massakers. Aber Rika setzt alles dagegen ein, dass sich die Dinge nicht so zutragen, wie es vorherbestimmt scheint, wobei sie nicht einmal die Grenzen der Zeit aufhalten können.
Es wird viel Licht in die Rätsel des Vorgängers gebracht und hoffentlich auch gesagt, wer der Drahtzieher hinter dem Ganzen ist.
(via anisearch.de)

Meinung
Ich nerv euch mal wieder ein bisschen mit Anime-Kram, denn ich habe die zweite Staffel von Higurashi beendet. Und hier mein Fazit! Anders als die erste Staffel, geht es diesmal um Rika, die Murmeltier-like immer wieder einen bestimmten Zeitraum erleben muss, bevor sie ermordet wird. Klar, dass sie diesen Mord, verhindern möchte, um endlich mal über diesen verfluchten Juli 1983 hinauszukommen. Jedoch muss sie dazu noch erfahren, warum sie denn ermordet wird. Und hier beginnt dann meine Kritik: Das Mystische, Übernatürliche wurde komplett rausgenommen. Keine Dämonen mehr, das einzige Mysterium bleibt die Tatsache, dass Rika diesen Zeitraum immer wieder erlebt. Doch fragt sie sich nicht warum, sondern will einfach nur aus dieser Qual ausbrechen. Und alle Morde und Anfälle von Wahnsinn wurden durch einen Virus, der Menschen in den Wahnsinn treibt, erklärt. Irgendwie fand ich das blöd.
Sie erlebt quasi noch ein paar Male den sich wiederholenden Zeitraum, findet Stück für Stück heraus, was es mit ihrer Ermordung auf sich hat und versucht dann, als sie ihren Gegner findet, ihre Ermordung zu verhindern. Die Fälle waren zwar schon spannend, aber haben irgendwie den Mystery-Charme der ersten Staffel verloren.
Auch die Splatter-Szenen kommen nicht mehr wirklich vor, denn nochmal wahnsinnig wird keiner mehr der Charaktere. Irgendwie insgesamt ein nicht zufriedenstellender Abschluss für die Serie. Schade!
Aber immerhin war der neue Charakter Hanyuu niedlich, obwohl sie zwar als Schlüsselfigur zur Lösung des “Problems” erklärt wurde, aber trotzdem nichts großartig gemacht hat.




Praktiken für das Fangen von Katzen.

Juli 24th, 2011

Seit bereits über 12 Jahren bin ich anerkannte Expertin in diesem Bereich. Mehrere Doktortitel erlangte ich durch meine perfekt ausbalancierten Methoden und ebenso darf ich mich über Bewunderung aus aller Welt freuen. Ich rede von der Fähigkeit des Katzenfangens, eine Eigenschaft, die nur sehr wenigen Menschen sp perfekt zuteil wurde, wie mir. Doch heute möchte ich meine über jahre hinweg perfektionierten Methoden mit der Welt teilen, damit auch Sie als Laie sich ihre eigene Katze fangen können.

Katzenklo säubern


Eine Eigenschaft der gemeinen Hauskatze ist die, auf ein gerade frisch gesäubertes Katzenklo zu gehen. Nutzen Sie diese Eigenschaft für sich aus. Die Methode ist einfach und wirkt in 98,76% der Fälle. Nehmen Sie eine Schaufel und säubern sie ein benutztes Katzenklo. Ist es sauber, ist es wichtig, den Beutel auf jeden Fall fest zu verschließen, so dass ein erneuter Versuch, ein Häufchen dort hineinzubefördern, unmöglich ist. Das ist das Stichpunkt für die zu fangende Katze. Sie wird auftauchen und genau jetzt das Katzenklo benutzen. Damit die Katze nichts von Ihrem genialen Plan mitbekommt, sollten sie noch Laute wie “Mann, ich hab das doch gerade erst sauber gemacht, du dummes Vieh!!!” von sich geben, dann wird die Katze keinen Verdacht schöpfen, dass es sich hierbei um einen perfiden Plan handelt, die Katze aus ihrem Versteck zu locken.

Für verspielte Exemplare: Katzenzelt aufstellen


Eine noch vollkommen unerforschte Eigenschaft der Katze, ist das Reinspringen in ein sogenanntes “Katzenzelt”. Das Katzenzelt kann den ganzen Tag an einem beliebigen Ort stehen, Sie werden keine Katze zu Gesicht bekommen. Deshalb müssen Sie sich auf die Lauer legen. Sobald eine Katze Ihren Weg kreuzt, hoffen sie darauf, dass es sich dabei um ein verspieltes Exemplar mit hohem Jagdtrieb handelt und stellen Sie das Zelt auf. Die Katze wird das Zelt bemerken und ohne Vorwarnung mit voller Wucht in das Zelt springen. Glückwunsch, wieder sind Sie eine Katze reicher!

Einen Schrank öffnen


Eine Methode, die weltweite Berühmtheit erlangte, ist das Öffnen eines Schrankes. Gehen Sie an einen Schrank Ihrer Wahl öffnen Sie ihn. Sie werden sehen, bald wird sich eine gemeine Hauskatze darin befinden. Eine ähnliche Methode, mit dieser hier verwandt, ist das Öffnen einer sonst verschlossenen Tür. Öffnen Sie diese und auch in diesem Zimmer wird sich bald eine Katze wiederfinden.

Ein Stück Papier auf den Boden legen


Eine ebenfalls unerforschte Eigenschaft der Katze, ist das sofortige Drauflegen auf ein Stück Papier. Legen Sie also ein Stück Papier gegebenfalls auch einen großen Briefumschlag auf die Erde und schon bald wird die Katze diesen Punkt als ihren Ruheort auswählen. Allgemein ist das Bereitstellen eines Ruheortes eine hervorragende Methode des Katzenfangens.

Einen Karton hinstellen


Verwandt mit der Papier-Methode, ist das Aufstellen eines Kartons. Die Größe spielt dabei keine Rolle, der Karton kann auch deutlich zu klein für eine Katze sein. Ähnlich der Fähigkeit eines Oktopusses, der sich durch kleinste Flaschenhälse hindurchbewegen kann, wird die Katze versuchen sich in diesen Karton hineinzuquetschen. Dieses Verhalten lässt vermuten, dass Katzen mit den Oktopoden verwandt sind.

Weitere Praktiken

Das “In-Die-Küche-Gehen” – Eine sehr beliebte Methode zum Fangen von Katzen. Sie fühlen sich allein in Ihrer Wohnung? Kein Lebewesen ist zu sehen? Gut, das ist die Grundvoraussetzung für diese Methode. Gehen Sie nun in diesem Zustand in die Küche und alle in der Nähe befindlichen Katzen werden sich nun dort versammeln. Die Katzen werden hoffen, dass sie etwas zu Fressen bekommen. Kombinieren Sie nun diese Methode mit der Methode des Schrank-Öffnens und Sie haben mit Sicherheit gewonnen.

Den Laptop benutzen – Setzen Sie sich vor Ihren Laptop und täuschen Sie vor, daran zu arbeiten, denn alleine das Davorsitzen, wird die Katze nicht anlocken. Schon bald wird das Tier aufkreuzen und Ihnen jegliche Möglichkeit rauben, den Laptop noch weiter zu benutzen. Stellen Sie sich darauf ein, dass etwaige Fehlermeldungen auftreten und unzählige Programme geöffnet werden – der deutliche Nachteil dieser Methode.

Ein Buch lesen – Legen Sie sich hin oder setzen Sie sich auf die Couch und lesen ein beliebiges Schriftstück, z.B. ein Buch, eine Zeitschrift oder einen Katalog. Die Katze wird sofort ihrem Schmusetrieb nachkommen und die Ecken des Buches bearbeiten. Das Lesen wird für Sie zwar unmöglich, jedoch haben Sie auch diesmal wieder erfolgreich eine Katze gefangen.

Das ist nun das Ende meiner fantastischen Aufzählung meiner beliebtesten Methoden. Ich hoffe, dass mit meiner Hilfe auch Sie zu einem Katzenfang-Experten werden können.