Zurück zum Glück.
Januar 21st, 2013

Ich mag es nicht, meinen Blog zwei Wochen alleine zu lassen. Aber was muss, das muss.
Zwei Wochen Berufsschule sind wieder um und eigentlich war es auch diesmal ganz schön. Der Unterricht macht Spaß und ist größtenteils interessant. Ich überlebte sogar mein Referat! Und erfuhr, dass wir im dritten Lehrjahr ein Referat über eine Hunderasse halten müssen. Da nehme ich natürlich den Kleinspitz. Inklusive plüschigem Anschauungsmaterial.
20% cooler

Ich wollte seit geraumer Zeit Rainbow Dash aus den My Little Pony Blind Bags. Damals, als ich die Blind Bags entdeckte bekam ich natürlich das Pony nicht, denn ich hatte noch keine Ahnung von den Identifizierungsnummern, die auf der Packung aufgedruckt sind. Als ich davon erfuhr und wusste, worauf ich achten musste, gab es die Dinger nicht mehr. Später gab es neue in gelben Tütchen, aber ich wusste natürlich die Nummer nicht. Also durchforstete ich das Internet, wusste die Nummer und die Tütchen waren natürlich wieder ausverkauft. Aber in der Berufsschule fuhren mir mal nach Ansbach, da entdeckte ich die Tütchen und klapperte alle nach der richtigen Nummer ab. Und siehe da, die letzte Tüte, die ich in Händen hielt, hatte die richtige Nummer :)
Und ich fühl mich wie ein Kleinkind, weil ich total happy mit diesem Plastikding bin…
Rawr! Ich bin ein Tiger!

Mittwochs haben wir immer recht früh aus und wenn es nichts zu lernen gibt, haben wir viel Zeit. Wir erfuhren vom Raubtier- und Exotenasyl in Ansbach und da der Eintritt gratis ist, fuhren wir hin. Tiger, Pumas, Affen, Frettchen und ein kleiner Fuchs. War alles sehr interessant und recht schön aufgebaut. Der Besitzer ist total nett und am Ende bekam ich sogar ein Tasthaar von einem Tiger. Riesengroß das Teil! Das ist ab jetzt mein Glücksbringer. Den Affen durften zwei von uns sogar streicheln. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Affe so weiches Fell hat. Auch die Frettchen durften wir begrabschen, aber Frettchen kenne ich ja schon von der Arbeit. Aber ein Polarfuchs ist was besonderes. Die hätte ich am liebsten mitgenommen. Hätte sicher auch gut zu JD gepasst.
Am Ende der Führung legten wir zusammen und spendeten etwas, anders finanzieren die sich nicht. Wenn ihr mal in Ansbach seid, empfehle ich euch dort hinzugehen.



Lasst uns ein paar Schafe aufschlitzen!

Dann war es mal wieder so weit: Praktischer Berufsschulunterricht! Raus in den Stall und Schafe die Klauen schneiden. Zu erst übten wir an abgeschnittenen Schaffüßen. Das funktionierte bei mir nicht sonderlich gut, wäre da noch ein Schaf dran gewesen, hätte ich ihm wahrscheinlich den Ballen abgerissen. Also hatte ich schön Angst, das bei einem echten Schaf zu versuchen. Ich will das Tier ja nicht verletzen. Aber es ging ganz gut beim lebenden Tier. Keine Ahnung, was an den toten Füßen jetzt anders war, aber das Schaf hab ich ganz gut hinbekommen. Natürlich hatte ich als einzige ein extrem störrisches Tier. So bald es eine Sekunde aus der Steißbeinstarre fiel, stand es auf und wehrte sich heftig. Die anderen Tiere hingen zumeist wie tot da, bis alles vorbei war. Aber trotz allem war weder ich noch das Schaf verletzt. Und dann wurden wir mit Lämmchen streicheln belohnt.



Wohnheim-Maskottchen

Um unser Wohnheim stiefelt immer ein dicker Kater, den wir Gisbert nennen. Benannt nach unserem Lehrer in Tierhaltung. Weil er dick und verwirrt ist, wie unser Lehrer, was aber nicht böse gemeint ist, der Mann ist klasse! Jedenfalls als Tierpfleger auf Tierentzug lässt man den Kater eben rein, gibt ihm Fressen und Streicheleinheiten. Jetzt haben wir eine Klassenkameradin, die dann immer angibt, dass die Katze ja nur zu der ins Zimmer kommt und den ganzen Tag da ist. Gut, erstmal, wenn die Katze raus will, lassen wir sie auch raus. Und zweitens, hab ich ihn auch mehr als einmal rausgeschmissen, weil er gleichzeitig auch echt garstig werden kann. Nun und wer war diejenige, die tierischen Ärger kassiert hat, weil die Wohnheimleitung eine Katze im Zimmer fand? Genau, die selbst ernannte Katzenflüsterin. Auch ein Grund, warum wir den Kater nicht den ganzen Tag da lassen.
Gespenstschrecken und Gottesanbeterin
Freunde hielten ein Referat über diese beiden Tiere und brachten sie auch mit: Ute, die Gottesanbeterin und Ruth, die Gespenstschrecke. Die Namen bekamen sie übrigens erst von uns. Coole Tierchen und verdammt spitz. Und ich hätte nicht gedacht, dass die doch so einfach zu halten sind. Scheinen sehr robust zu sein und echt erschaunlich, wie viel in so eine Gottesanbeterin reinpasst.


Ein Computer-Baby

Und weil ich keinen vernünftigen Laptop mehr habe, denn der mit der Katzenkotze kann nicht mehr sonderlich viel, war ich in Triesdorf immer auf andere Laptopbesitzer angewiesen. Denn wenn ich mal eine Serie oder einen Filme von meiner Festplatte schauen wollte, musste ich immer jemanden fragen. Und das ist natürlich schwer, weil alle ihren eigenen nutzen. Gerade am Wochenende wäre ich verdammt aufgeschmissen gewesen. Die letzten Male konnte ich immer einen leihen, aber diesmal nicht. Also kaufte ich mir ein putziges kleines Netbook!
Erstmal brauche ich keinen normalen Laptop. Für einen, auf dem du vernünftig spielen kannst, muss man zig Euros hinblättern und außerdem wäre mir ein Laptop zu groß gewesen. Denn immerhin muss ich Zug mit dem Ding fahren, wenn ich nach Triesdorf muss. Und das Netbook reicht völlig. Ich kann Filme und Serien angucken und zu Hause kann ich im Bett surfen. Für die großen Dinge habe ich meinen normalen PC und für Vampires Dawn reicht der Kleine allemal. Ich hatte kurzfristig an einen tragbaren DVD-Player mit USB-Anschluss gedacht, aber soviel Geld, für etwas, was ich dann wirklich nur in der Berufsschule nutzen würde ist irgendwie doof. Und wie gesagt, das Netbook kann ich hier auch benutzen.
Bald ist Zwischenprüfung…



















Willkommen im Kopfchaos von Celina, 22, Flattermannfreak, Zockerin, manchmal viel zu Anti, grauenhafter Musikgeschmack, Alkohol ist immer zu bitter!, Erfinderin des einzig wahren James