Trifft sich gerade gut, dass die Zeitzeugin was Nettes gefunden hat, was ich klauen kann. Weil Bloggen war ja in den letzten Tagen für meine Verhältnisse rar. Und auch wenn der Zombie-Hype gerade anfängt, mich eher zu nerven, (obwohl er aber auch am Abschwillen ist, oder?) mit Zombies kann man eigentlich nichts falsch machen.
Welches ist dein Lieblingszombiefilm?
Zombieland. Er ist stellenweise wirklich dramatisch, aber vor allem: Lustig! Ich kann Zombies einfach als Weltuntergang nicht ernst nehmen und deshalb waren sie für mich bisher doch eher ein Lachfaktor. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, denn gute “Muss-Überleben-Atmosphäre” bei Zombiefilmen oder auch Spielen kann auch wirklich nett sein. Doch Zombieland ist bisher der einzige Zombiefilm, den ich mir wirklich ständig ansehen könnte, allein wegen dem Finale mit Tallahassee am Kettenkarussell und in der kleinen Bude. So übertriebene Action finde ich einfach großartig, da ich normale Action, die nicht absichlicht übertrieben cool sein soll, nicht mag. Wie James Bond zum Beispiel.
Welches ist der trashigste Zombiefilm?
Naja, was heißt trashig… aber Resident Evil fand ich schon sehr grauenhaft (außer Extinction, den mochte ich). Irgendwie gingen Zombies da eh unter und die Schrulle da, wurde irgendwie wichtiger als alles Andere. Und warum sind da ständig riesige mutierte Viecher, die auch irgendwie nichts mit Zombies zu tun haben?
Hast du als Kind jemals einen Zombiefilm heimlich gesehen?
Nope, ich war da zu langweilig für. Außerdem hatte ich bei Horrorfilmen wahnsinnige Angst. Ich hatte auch riesige Angst vor Vampiren und schlief, egal wie heiß es war, mit der Decke bis zum Hals (weil wie jeder weiß, Vampire unglaubliche Angst vor Bettdecken haben…), aus Angst, einer könnte mich anfallen. Ich hab sogar von dem komischen Godzilla, also der Typ im Gummianzug, Angst gehabt. Irgendwie entwickelte sich die Liebe zu dem Zeug erst später.
Gibt es einen Zombie in einem Film, der dich an eine Person erinnert?
Wie bei Guddy auch tatsächlich Fido. Und auch an einen alten Lehrer von mir. Auch wenn ich Fido jedes Mal für einen Hausmeister halte, wenn ich ihn in diesem Anzug sehe.
Hast du einen bevorzugten Charakter in einem Zombiefilm/Zombiefilmreihe?
Auch hier muss ich Guddys Antwort nehmen: Tallahassee. Ich mag die Leute, die den Durchblick haben, die mit Waffen umgehen können und auch nicht lang rumjammern, vonwegen, auch Zombies sind Menschen. In Zombiefilmen müssen für mich die Helden cool sein. Außerdem erinnert er mich an Francis aus Left 4 Dead und auch wenn ich meist Zoey spielte, der Kerl war schon sehr genial.
In welchem Zombiefilm würdest du gerne mitspielen?
Wurscht, Hauptsache ich kann mit meinen doch eher minderwertigen Zielkünsten mal in eine Menge Untoter Fleischfresser ballern. Oh je… wie verpack ich das jetzt, ohne dass man mich für einen potenziellen Amokläufer hält…
Welches ist das beste Zombiefilmremake?
Ehrlich gesagt habe ich nicht wirklich viele alte Zombiefilme gesehen (mir fällt jetzt spontan auch keiner ein…sollte ich mal nachholen) und ich weiß auch nicht, was ein Remake von was war. Ich glaub ich fang mal wieder an, mir ein paar Zombiefilme zu genehmigen und hole das nach.
Welches ist der lustigste Zombiefilm?
Die lustigsten sind auch meine Liebsten: Zombieland, Shaun of the Dead und Fido. Zombieland einfach wegen der übertriebenen Action und natürlich Billy Murrays Cameo-Auftritt! Shaun of the Dead… allein die Klöppelszene mit Queen im Hintergrund… hach. Und Fido einfach wegen dieser Ignoranz der Darsteller… “Na toll Fido, du hast Mrs. XYZ getötet!” Keine Ahnung, wie die Dame hieß, aber Fido ist und bleibt großartig.
Welches ist der blutrünstigste und übertriebenste Film?
Sind nicht alle Zombiefilme, also ernstgemeinte Zombiefilme blutdrünstig? Nun ja, nenne ich hier einfach The Walking Dead, auch wenn es eine Serie ist und auch wenn da nicht blutdrünstig auf Zombies eingeschlagen wird, die Serie hinterließ bei mir schon ein paar “Wuäääh”-Momente. Ich müsste die Staffel endlich mal zu Ende gucken…
Denk dir einen Zombiefilm selbst aus und beschreibe die Handlung.
Ein kleiner überschaulicher Ort mitten im Spessart (muss es immer eine Großstadt sein?). Ein Mann trauert seit Jahren um seine verstorbene Frau. Nun will er die mithilfe alcheimistischer Formen wieder erwecken. Doch selbst wenn man den Körper wiederbeleben kann, die Seele kann man nicht wiederbeleben. Also ist die Frau eben ein Zombie. Und wenn Fido eben auch nachdem er zum Zombie wurde Raucher blieb, ist die Frau eben Vegetarierin, weil sie es eben vorher war. Doch in ihrem unbändigen Hunger verspeist die den halben Spessart, bis das jemand endlich bemerkt (da lebt nämlich kein Schwein, besonders nicht wenn es der Ort ist, in dem ich mal wohnte…). Also kommt jemand vorbei, vielleicht der örtliche Förster und schießt statt ein Reh, eben den Vegetarier-Zombie. Ende. Ich nenne dieses meisterhaft langweilige Stück Filmgeschichte: “Die Frau, die zum Zombie wurde und dann den halben Spessart aß und dann vom Förster erschossen wird.” Geeignet für Kinder ab 4,5 Jahren.