Normalerweise mag ich auf dem privaten Blog kein Reblogging. Aber ich mache mal eine Ausnahme, weil da mehr hinter steckt, als nur ein Foto zu zeigen.
Es geht dabei um Joshua Hoffine, dessen Blog ich schon eine ganze Weile verfolge und der mit Vorliebe Horrorszenarien drapiert und professionell fotografiert. Neben den ganzen Meisterwerken, die er bisher verzapft hat, stieß mir dieses besonders ins Auge: Pickman’s Masterpiece
Pickman..Pickman… ja da klingelte es bei mir. Es geht um die Kurzgeschichte von H.P. Lovecraft, der wohl am Bekanntesten durch den Cthulhu-Mythos geworden ist. Die Kurzgeschichte Pickman’s Modell hat zwar ansich nichts mit Cthulhu zutun, aber heißt ja nicht, dass ich sie nicht mochte. Im Gegenteil.
Lange Rede, kurzer Sinn: Diese Kurzgeschichte, bzw. die Kernszenen hat Joshua Hoffine auf wirklich hübsche Weise in Szene gesetzt. Rein für die Übersicht, in der Kurzgeschichte geht es um den Künstler Richard Upton Pickman, der seinem namenlosen Kollegen (zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass ein Name erwähnt wurde) sein geheimes Atelier zeigt, in dem er bevorzugt Horrorszenarien mit grausam entstellten und verzerrten Ungeheuern malt.
Auch wenn ich persönlich Pickman mir nicht so gollum-artig vorgestellt habe, im Gegenteil, sogar als geschniegelten Edelmann in feiner Kleidung, finde ich die Szenerie sehr gelungen. Gerade der Pickman-Darsteller bringt den Irrsinn gut rüber, dem Pickman eindeutig verfallen ist.
Mehr Bilder gibt es natürlich auf den dazugehörigen Blogeintrag des ehrenwerten Herrn Hoffine.
Dieses Wochenende habe ich nicht soviel Zeit, da kommt es mir sehr gelegen, dass andere tolle Sachen im Internet finden :D
Bei Nyame entdeckte ich einen wunderschönen 10 Minuten langen Kurzfilm von Hiroyasu Ishida. Keine Ahnung wer das ist, aber er macht wunderschöne Filmchen. Sehr melancholisch, sehr rührend und eine wunderschöne Musik.
In this town, since who knows when, rain has never stopped.
Residents moved out to suburbs and high ground around
“rain town.”
People’s memories are now deeply submerged.
But into this forgotten rainy town
sometimes, someone wanders.
Werbung ist dumm. Das beweist mir immer wieder der unlustige Kram, den Zalando verzapft. Es gibt echt nur wenige Spots, bei denen man irgendwie sagt: Wow.
Ich muss sagen, die Caritas haben was das betrifft irgendwie ein Händchen dafür. Oder zumindest die genialen Köpfe, die diesen Werbespot ausgeheckt haben. Kein Mensch ist perfekt. lautet das wunderbare Motto hinter diesem Werbespot und jedes Mal, wenn ich ihn schaue, möchte ich weinen. Ähnlich wie der Spot über alte Menschen, über den auch Basti mal gebloggt hat.
Doch so schön der Spot auch ist, die Caritas haben mich schon mal fast überfahren. Ich stand an der Straße, als ein Caritas Fahrzeug anhielt und mich rüberwinkte. Als ich ging und mitten auf der Straße war, fuhr die Dame plötzlich los. Ich sprang zur Seite, fiel hin und die Frau kurbelte das Fenster runter und schrie “Pass doch auf, du dumme Schlampe!“. Hoffen wir, dass die nicht alle so bei den Caritas sind, sondern dass die Frau nur aus der Klapse ausgebrochen ist und das Caritas Auto als Fluchtfahrzeug nutzte.
Ansonsten: Mehr solcher Kampagnen!
Willkommen im Kopfchaos von Celina, 20, Flattermannfreak, Zockerin, manchmal viel zu Anti, grauenhafter Musikgeschmack, Alkohol ist immer zu bitter!, Erfinderin des einzig wahren James...mehr?