Archiv der Kategorie 'Loot'

Lieblingsdinge #1

September 26th, 2014

Ich habe, was meine Dekoration und Zimmereinrichtung betrifft einen sehr eigenen Geschmack. Mein Traum ist eine Wohnung mit allerhand Kuriositäten, allerdings mit Stil. Wie ein alter Antiquitätenladen. Oder einem Shop für Hexen? Jedenfalls habe ich mir mittlerweile ein paar Lieblingsstücke angeeignet, selbst gebastelt oder basteln lassen. Jetzt wollte ich euch mal meine schönsten Stücke zeigen.
Und zwar mein Bild mit natürlich echten Krähenschädel. Ich habe sowas mal im Internet gesehen, so ein Stück kostete über 120 Euro und ich fand, dass das viel zu einfach war, es nachzubasteln. Auch wenn der Bilderrahmen nicht sonderlich edel ist und auch der Hintergrund nur Papier ist und nicht wie im Original ein Stück Stoff, kann sich die Kopie durchaus sehen lassen.
Danke Nathalie, fürs Basteln!




Der Amazon Kindle

August 12th, 2014

Letzte Woche wurde ich 24 Jahre alt. Ich feierte dieses Jahr nicht, da die vorhergehende Zeit auf der Arbeit durch Unterbesetzung so stressig war, dass ich meine einzigen paar aneinanderliegenden freien Tage nicht großartigen mit Partyschmu verbringen wollte. Zumal ich vorher eh nicht die Zeit hatte, auch nur irgendetwas zu planen. Geschenke gab es natürlich trotzdem.
Zum einen etwas verdammt großes von meinem Freund. Das Paket war größer, als der Karton von meinem PC! Und es klingt irgendwie seltsam, aber ich bekam eine Küchenmaschine!
Ich wollte immer eine Küchenmaschine für die eigene Wohnung – wenn wir denn mal eine finden – damit ich meiner Backleidenschaft nachkommen kann. Die beschränkt sich zwar auf Muffins und Kuchen, aber dennoch merkte sich mein Freund meinen Wunsch, auch wenn er sich selbst komisch vorkam, mir ein Haushaltsgerät zu schenken. Aber das Teil hat massig Zubehör also muss ich mich nicht nur auf das Backen beschränken, sondern kann ich mit dem Mixeraufsatz sogar Smoothies und Milchshakes machen. Ich freue mich schon auf ihren ersten Einsatz und habe meinen Freunden schon eine Smoothie-Einweihungsparty in der neuen Wohnung versprochen. Und meinem Freund natürlich Milchshakes. Und einen Hackfleischaufsatz gibt es auch… und einen zum Entsaften! Man könnte beinahe richtig gesund werden!

Ein weiteres Geschenk, welches ich von meiner Mum bekam, wollte ich mir ursprünglich selbst kaufen, weil er mittlerweile so günstig ist: Der Kindle von Amazon.
Jetzt gibt es natürlich schon weitaus bessere Versionen mit buntem und beleuchtetem Display und Apps und was weiß ich für einen Kram. Eben ein Tablet, das halt an Amazon gebunden ist. Aber ich wollte ja nur etwas, was mir mein Buch ersetzt. Für kleine Spielereien im Bett (wie das klingt…) habe ich ja mein Handy, ebenso zum Surfen. Bei intensiverem Surfen habe ich meinen PC. Ein Tablet brauche und möchte ich schlichtweg nicht, weil ich nicht so recht weiß, was ich damit soll. Und warum sollte ich Geld für diese ganzen Zusatzfunktionen eine neueren Kindle ausgeben, wenn ich die gar nicht will. Gut im Endeffekt hat meine Mutter den Kindle bezahlt, aber sie kaufte eben das Modell, was ich mir eh kaufen wollte. Und ich bin vollends zufrieden!

Als ich ihn auspackte war er schon halb geladen. Ich habe schon über die Hälfte meines ersten Buches gelesen und das Akku ist immer noch etwa 25% geladen. Und ich bin ein relativ langsamer Leser. Das Einrichten, also das Anmelden auf dem Amazonkonto gestaltete sich als etwas fummelig, weil es ja keinen Touchscreen gibt, aber das macht man ja sowieso nur einmal. Danach steht dir der Kindle-Shop zur Verfügung, auch wenn man tatsächlich nicht an Amazon gebunden ist, denn kann man E-Books auch einfach per USB auf den Kindle ziehen. Außerdem gibt es im Kindle-Shop etliche Gratis Bücher. Dabei handelt es sich teilweise um echte Klassiker. Jetzt kann ich endlich „Die Göttliche Komödie“ und „Faust“ lesen, die ich mir schon immer mal einverleiben wollte. Dass ich diese jetzt Gratis haben kann, spornt mich irgendwie an. Aber vorher lese ich mein Sebastian Fitzek zu Ende!

Das Display ist klasse. Wie gesagt, es leuchtet zwar nicht, aber ich denke so ist es recht angenehm für die Augen und außerdem haben früher meine Bücher auch nicht geleuchtet und wie gesagt, der Kindle soll mir meine Bücher ersetzen. Hauptsächlich, weil ich kein Platz mehr für weitere Bücherregale habe und sowieso kein Buch zweimal lese. Aber zurück zu meiner Aussage: Das Display ist klasse. Es spiegelt nicht und es sieht tatsächlich aus wie eine Buchseite. Und trotzdem ist es recht hochauflösend, denn wenn ich den Bildschirmschoner anmache, sehe ich gestochen scharfe schwarz weiße Fotos. Das Teil hat eine perfekte Größe, so groß wie ein Taschenbuch und ist total dünn und vor allem leicht. Das Lesen damit ist wirklich angenehm, auch wenn ich mehrere Stunden am Stück lese.
Ich kann euch diesen „Ur-Kindle“ wirklich empfehlen, wenn ihr auch einfach nur ein Buch ersetzt haben wollt und auf sinnlose Spielereien verzichten könnt. Denn für 50 Euro findet ihr sicher keinen E-Reader!




Neu bebrillt

Mai 29th, 2014

Nachdem meine alte Brille mir regelmäßig von der Nase fällt – zuletzt mitten in der Klausur, sodass ich mit dem Kopf auf der Tischplatte weiterschreiben musste – wurde es Zeit für eine neue und vor allem hochwertigere Brille. Die alte Brille war ein 30€ Gestell von Fielmann und ansich mochte ich sie, aber die mangelnde Qualität merkt man eben. Schon nach kurzer Zeit ging das Gewinde kaputt, sodass die Schrauben sich regelmäßig rausdrehten, weswegen sie mir öfter mal runterfiel. Sie saß locker, was überkopf arbeiten unmöglich machte. Gerade auf meiner Arbeit muss ich mich ja doch häufiger bücken, wo die Brille auf die Stirn rutschte und ich einfach nichts mehr sehen konnte. Bei einer gut sitzenden Brille, darf das eigentlich nicht sein. Außerdem sollte eine Brille, gegen die mir auf der Arbeit regelmäßig Hunde springen, auf jeden Fall etwas robuster sein.
Ganz zu schweigen von den Gläsern selbst, waren sie doch das Günstigste vom Günstigsten, da ich damals einfach nicht die Kohle hatte, mir etwas hochwertigeres machen zu lassen. Keine Härtung, kein Dünnschleifen, keine Entspiegelung. Eben Mist.
Also wurde es Zeit, mir eine neue, bessere Brille zuzulegen. Jetzt trage ich ein Gestell von Vogue mit allem drum und dran, Entspiegelung, Dünnschliff und wie der Kram sonst noch so heißt. Jetzt stehe ich vor dem Problem, was ich eigentlich immer habe, wenn ich irgendwas an meinem Gesicht verändert: Ich bin total verunsichert. Steht mir die Brille überhaupt? Ist sie zu groß? Seh ich dämlich aus? Denn probiert mal eine Brille an, wenn ihr ohne eure eigene Brille nichts sehen könnte, da fällt das Urteilsvermögen schwer. Ich habe jetzt also wieder diese verhasste Phase der Umgewöhnung vor mir, denn das große Ding fühlt sich einfach komisch an und noch fühle ich mich nicht wirklich wohl, auch wenn jeder bisher sagt, die Größe sei in Ordnung und nicht wie befürchtet zu groß. Ich hoffe einfach, dass es so abläuft wie bei meinem letzten Brillenwechsel, denn damals habe ich mich auch total unwohl und dämlich gefühlt, mit dem neuen Teil auf der Nase. Heute, wenn ich Fotos sehe mit dem Gestell davor, frage ich mich, wie ich das Ding jemals tragen konnte. So, und jetzt schnell an das Ding gewöhnen!