Ich hoffe das war der letzte Ausraster, was diesen Blog betrifft. Aufmerksame Twitter Follower haben es ja mitbekommen: Mein Blog ging jetzt über einen Monat nicht. Und das ist übrigens schon der zweite Beitrag dazu, aber dazu kommen wir später.
Mein Hoster hat mich kontaktiert, da es mein Webpaket, welches mich im Jahr nicht mal 6 Euro kostete, nicht mehr geben wird. Er bot mir an, dass ich in das nächst kleinste Webpaket wechsle. Kostet mehr, bekomme aber auch mehr. So viel Speicher, dass ich nicht mehr alles auf Photobucket auslagern muss. Und andere technische Geschichten, von denen ich keine Ahnung hab, aber ich habe sie.

Das ist natürlich mit einem Serverumzug verbunden, aber man teilte mir mit, das ginge alle automatisch und easy und bis auf ein paar Passwörter ändern, müsste ich nichts machen. Ja, am Arsch. Es funktionierte NIX. Ich habe also WordPress komplett neu installiert, doch so waren natürlich alle meine Beiträge weg. Waren ja nur 7 Jahre Erinnerungen…
Natürlich habe ich Backups von der Datenbank gemacht, doch jedes Mal, wenn ich das Backup aufspielte, konnte WordPress nicht mehr auf die Datenbank zugreifen. Ich schrieb also den Support an, doch der meldete sich nicht. Ich habe viele Möglichkeiten probiert, doch mein Fachwissen ist auch eher begrenzt und ich wusste nicht weiter.

Dann schlug WordPress mir vor, ich könne WordPress Importer benutzen, ein Plugin, welches alle Beiträge, Kommentare, Tags etc. aus einer XML-Datei importiert. Super dachte ich, denn klug wie ich bin, hatte ich auch ein Backup als XML-Datei. Doch gab es eine Uploadgrenze von 2MB. Zu dumm, dass das Backup aber über 5MB groß ist. Ich schrieb also den Support an, man sollte mir bitte die Uploadgrenze vergrößern, denn immerhin stand im der Webpaket-Beschreibung, ich könne die php.ini Einstellungen selbst vornehmen, bzw. zumindest entscheiden, was für mich die besten Einstellungen sind. Doch wie erwähnt, der Support meldete sich nicht.

Ich fand mich schon mit dem Gedanken ab, die ganze Kacke einfach zu löschen. Sonderlich aktiv ist der Blog eh nicht mehr, wäre also nicht allzu schlimm gewesen, auch wenn schon ein wenig Wehrmut dabei gewesen wäre, denn immerhin blogge ich schon seit knapp 10 Jahren und green-finch.de ansich existiert nun auch schon seit 7 Jahren. Ich fuhr also erstmal aufs WGT und wollte mich dann um die Kündigung kümmern. Und siehe da, einen Tag nach dem Festival hatte ich plötzlich eine Email vom Support. Nach 3,5 Wochen.
In dieser schrieben sie, dass ihnen aufgefallen sei, dass mein Anliegen noch nicht bearbeitet wurde. ACH NE. Jedenfalls haben sie meine Uploadgrenze erhöht und sich dann noch ein wenig selbst gelobt, wie toll sie mir jetzt geholfen haben. Kurz und knapp, der Support ist eher bescheiden. Nett ausgedrückt.

Also setzte ich mich heute an den PC und mit der gewonnenen Uploadgrenze das Backup aufzuspielen und siehe da, es funktionierte! Die Filme-Liste ist zwar unwideruflich weg, aber was solls. Ich fange jetzt sicher keine neue an. Ein paar Feinheiten muss ich auch noch machen, aber zumindest sind die Einträge gerettet. Zunächst! Denn dann habe ich über das User-Interface Plesk, über das meine Homepage läuft, mein WordPress Passwort geändert, weil sich das generierte kein Schwein merken kann und auf einmal, zack, Datenbankverbindung fehlgeschlagen. Ich habe wirklich absolut keine Ahnung, wie das überhaupt möglich ist, aber ich bekam einen Wutanfall, öffnete das Kündigungsformular, atmete tief durch… und bin erst mal mit dem Hund raus.

Nach einer Stunde im Wald habe ich mich nochmal drangesetzt, die komplette Homepage gelöscht und von vorne begonnen. Jetzt geht es soweit wieder, wie gesagt, bis auf ein paar Kleinigkeiten wie das Instagramplugin, ich bräuchte neue Fotos und eine nicht funktioniernde Seite. Aber klar ist,
ich fass hier nix mehr an!

Red mit mir