Es ist vollbracht!

September 21st, 2011


Jetzt dürfte ich um etwa 5 Nerd-Level gestiegen sein, denn heute erhielt ich endlich das letzte Heft, um meine Wolverine Sammlung zu komplettieren. Seht euch diese 3,5 Quadratmeter Comics an, denn ich habe nun alle 77 Hefte aus Vol. 1 von Wolverine, die 1997 bis 2003 erschienen sind. Ich bin happy, denn es hat lange gedauert. Jetzt werde ich zudem auch noch Geld sparen, weil ich keine Sammelbestellungen mehr machen muss, denn eine weitere Reihe fange ich nicht an. Viel zu viel Stress, wenn man einem bestimmten Heft hinterher rennen muss.
Als Ausgleich habe ich die aktuelle Deadpool-Reihe abonniert und zwischendurch kann ich mich ja mit Einzelbänden versorgen, wenn ich anfange Wolverine zu vermissen. Einzelbände sind auch deutlich bequemer als die Hefte.




Gewonnen!

September 10th, 2011

Ich gewinne eigentlich nie bei Blog-Gewinnspielen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich an kaum welchen teilnehme. Besonders die, bei denen man selbst einen Beitrag schreiben muss. Oder auch die, bei denen es dann Kram gibt, den ich eigentlich gar nicht will. Und wenn ich dann doch mal was gewinne, dann richtig!
Der Horrorblog veranstaltete ein Gewinnspiel, bei dem es natürlich horrormäßige Gewinne gab. Und ich gewann! Und das riesige dicke mörderische Paket war proppevoll mit coolen Sachen. Jetzt habe ich erstmal zutun!
Ganze elf DVDs, einen dicken Comic, zwei kleinere vom Gratis-Comic-Tag, Sticker und ein Saw V-Shirt. Bei den beiden kleinen Comics handelt es sich um The Goon und Weissblechs Grusel Geisterstunde. Der dicke Comic ist The Goon in Chinatown. Ich bin gespannt. Der Batzen DVDs besteht aus Hansel&Gretel und sieht verdammt nach gruseligen Kindern aus! Weitere Filme sind The Burrowers, The Hillside Strangler, The Halfway House, Infestation, State of Violence, Tomie, Crazy Eights, Messengers 2 – The Scarecrow, Tokyo Zombie und zu guter Letzt Die Reiter der Apokalypse sogar als Steelbook!
Ich habe keinen dieser Filme bisher gesehen, aber was Horrorfilme betrifft, bin ich erstmal versorgt. Außerdem habe ich tolle “I Heart Werewolves”-Aufkleber ♥
Achja und der Pulli passt mir sogar fast :D




Gothic Friday August – Top of the Goth (2)

August 8th, 2011

Irgendwie ist es mir peinlich, dass ich meinen Gothic Friday Beitrag sogut wie nie wirklich an einem Freitag gepostet habe. So auch diesmal nicht, aber Freitags habe ich fast nie Zeit zu Bloggen. Oder Lust, weil ich dann endlich dem Wochenende entgegensehe.
Das diesmalige Thema nennt sich wieder Top of the Goth, nur geht es diesmal nicht wie damals um Filme, sondern um Bücher. Und da ich nicht nur gucken, sondern auch lesen kann, mache ich mit, insbesondere, wo ich beim letzten Gothic Friday ausgesetzt habe. Es ging um Symbole und mein “Symbol”, bzw. ein Motiv, was für mich eine Bedeutung haben wird noch gar nicht als Zeichnung umgesetzt wurde. Das möchte ich mir nämlich tätowieren lassen, aber bisher kam ich noch nicht dazu. Aber zurück zum Gothic Friday: Bücher!
Ich präsentiere euch meine Top 5 der bitterbösesten Bücher, die ich las und liebte!

Cthulhu – Geistergeschichten

Ich gebe zu, das Necronomicon habe ich noch nicht gelesen. Aber ich fange hier mal mit meinem ersten H.P. Lovecraft Buch an. Es stand Cthulhu drauf, war aber leider nicht viel Cthulhu drin. Nur die letzte Story hatte mit dem großen Alten zu tun. Dennoch finde ich das Buch sehr gelungen, denn abends geht einem schon ein gewisser Schauer über den Rücken, wenn man die Kurzgeschichten dort drin liest. Der Klassiker: Pickman’s Modell, was mir bisher auch die liebste Story war. Empfehle ich jeden, der kurzzeitigen Horror mag und viel Phantasie hat, damit man auch wirklich ein wenig schaudert über Pickman und seine unausprechlichen Gemälde. Wenn ich jedoch mal wieder die Muße habe, ein dickes Buch zu lesen, werde ich mich auch sicher ans Necronomicon setzen. Denn eins ist klar, ein Lovecraft geht nicht so butterleicht, wie beispielsweise ein Harry Potter. Dafür ist der Schreibstil auch viel angenehmer als ein Tolkien.

The Shining

Der Klassiker: The Shining! Bisher noch immer mein Lieblingswerk von Stephen King und – ich ducke mich vorzeitig – eines der wenigen alten King Bücher, die mir zusagen. Denn bei King gefiel mir bisher eher das neuere. Ich müsste glaub ich mal wieder einen lesen. Jedenfalls wie gesagt, The Shining ist eines meiner Lieblingsbücher, denn selten war man so hautnah dabei, wie jemand den Verstand verliert. Üblich ist es ja, dass irgendeine unschuldige Familie von irgendeinem Bekloppten umgebracht wird. Doch hier ist man von Anfang an dabei, wie derjenige verrückt wird! Und Jack Torrance‘ Gedankengänge sind einmalig. Wie er anfangs noch von seinen eigenen plötzlichen brutalen Eingebungen erschrocken ist, ihm aber die Vorstellung, seine eigene Familie zu ermorden immer angenehmer wird. Seine Halluzinationen, wie sie sich häufen und die irgendwie skurril und witzig zugleich sind. Selten las ich ein Buch, bei dem ich richtig Schiss bekam. War Jack Torrance einfach nur verrückt? Oder war das Hotel doch verflucht und von einer bösartigen Macht besessen? Und warum kam im unglaublich schlechtem Film Blut aus dem Fahrstuhl geschwemmt?
All work and no play makes Jack a dull boy.

Der Fürst der Finsternis

Der unglaublich eklige und klischeebehaftete deutsche Titel “Der Fürst der Finsternis” würde mit dem englischen Titel deutlich aussagekräftiger sein: “Der Vampir Lestat”. Denn um den berühmten Blondling und Blutsauger Lestat handelt dieses Buch, aus der Chronik der Vampire von der verdammt großartigen Anne Rice, die mittlerweile leider nicht mehr so großartig schreibt. Lestat, der Namensgeber meines Katers, war für mich seit Anbeginn der Zeit sowas wie der Vorzeige-Vampir. Schön, mächtig, brutal, verletztlich und hin- und hergerissen zwischen dem Lieben und Hassen seines Vampirdaseins, doch immer wieder zum Vampir tendierend. Nicht wie Twilight, der vielleicht gerade mal einen guten Teenie-Liebesfilm abgibt, aber sicher keinen Vampirfilm!
In “Der Fürst der Finsternis” erfährt man alles über Lestat, sein voheriges Leben als Mensch, seine erste Liebe und das Erschaffen werden. Dieses Buch hatte ich ruckzuck durch, denn selten fand ich einen Charakter so interessant wie Lestat. Wer also einen Vampirroman lesen will, in dem es nicht über die Schwierigkeiten der Liebe zwischen Mensch und Vampir geht, sollte dringend dieses Buch zur Hand nehmen. Aber bei den Vampir-Chroniken ist Vorsicht geboten! Die Buchreihe wurde leider immer schlechter und ich habe sie bis heute nicht ganz durchgelesen, weil spätestens seit Memnoch der Teufel dachte ich, die Frau Rice hat jetzt komplett den Verstand verloren. Und wer ist eigentlich das Mädchen auf dem Buchcover?

The Darkness

Ist ja wohl logisch, dass ihr bei einer solchen Auflistung nicht um einen Comic herumkommt. Ich spreche von The Darkness, das den meisten von euch wohl eher als Videospiel bekannt ist. Als kurze Inhaltsangabe ist zu sagen, dass Jackie Estacado (mein Nickname-Pate) eine uralte Macht beherbergt, die sogenannte Finsternis, mit der er aus Dunkelheit formen kann, was er will. Unter anderem Waffen oder Kreaturen, die ihm dienen. Praktisch, wenn man ein Auftragskiller bei der Mafia ist. Natürlich gibt es auch einige übliche Probleme, wie Frauen oder Mafiaheinis, die ihm an den Kragen wollen oder die Angelus, sozusagen das Gegenteil der Finsternis. Der Comic ist dramatisch, brutal und gepaart mit einer guten Portion Humor, gehört er zu einer meiner liebsten Comicreihe. In verschiedenen Crossovern machte er sogar schon Bekanntschaft mit Batman und Wolverine.

Johnny the Homicidal Maniac

Okay, okay, okay. Für Johnny, dem wahnsinnigen Massenmörder muss man schon eine gewaltige Portion tiefschwarzen Humor mit sich bringen und vielleicht sogar eine gute Prise Misanthropie. Der Schöpfer von Invader Zim hat bei diesem Werk einige negative Gedanken rausgelassen. Der recht einfache, krakelige Zeichenstil, den ich übrigens super finde, passt eigentlich gar nicht so recht zu den doch sehr gesellschaftskritischen Themen. Ich bin mir ehrlich gesagt nichtmal sicher, ob jedem diese Kritiken auffallen, da der Fokus doch sehr auf Splatter und schwarzen Humor gelegt wird. Ich würde “JTHM” als kleinen Geheimtipp bezeichnen, allerdings nur für Leute, die sowas wirklich mögen. Ich habe diesen Comic schon mal jemanden ausgeliehen, die nach der ersten Seite aufgehört hat zu lesen. Wie gesagt, man braucht schon einen speziellen Humor für dieses Werk.