Nikolaus, yeah!

Dezember 6th, 2011

Jeder weiß es zwar, aber hey! Heute war Nikolaus!
Und in alter Tradition habe ich wieder Socken bekommen :D Ursprünglich waren es zwei Paar Socken, aber dann stellten wir fest, dass ich ein Paar mir selbst schon mal kaufte, also behielt meine Ma sie. Also “nur” ein Paar. Und Weihnachten ist die einzige Zeit des Jahres, in der man Ü-Ei Schokolade ohne diesen Schrott darin bekommt, also bekam ich einen Ü-Ei-Schoko-Weihnachtsmann, den ich esse, während ich diesen Post schreibe. Außerdem bekam ich eine DVD und zwar, wie unschwer zu erkennen, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2. Was für ein langer Filmtitel…
Das heißt, ich habe meine DVD-Reihe komplettiert, bin happy und kann wieder den ganzen Film lang heulen. Yeah! In meinem Urlaub machen wir eine Harry Potter Session und gucken alle Filme innerhalb zwei Tagen. Das wird super!




Paranormal Activity 3

November 27th, 2011

Handlung
Auch in Paranormal Activity 3 darf der Zuschauer wieder das vermeintlich echte Videomaterial einer von Geistern terrorisierten Kleinfamilie begutachten. Die beiden Schwestern Katie und Kristi sind noch Kinder, doch dank der Videokamera des Stiefvaters wird auch dieses Mal wieder versucht, den unerklärlichen Vorfällen im Einfamilienidyll auf den Grund zu gehen… mit unvorhergesehenen Konsequenzen.
(via moviepilot.de)

Meinung
Ich habs mal wieder geschafft, ins Kino zu gehen. Boah, 9 Euro? Ernsthaft? Aber es hat sich gelohnt, denn ich fand Paranormal Activity 3 super. Gut, wer meinen Blog liest, weiß ohnehin, dass ich die Reihe mag und auch vor einer wackelnden Tür vor Angst im Boden versinke. Der Grund, warum ich bei diesen Filmen so Schiss habe, weil sie -anfangs- immer recht realistisch sind. Da ich an Geister glaube, sehr kritisch natürlich, denke ich mir, dass auch bei mir eine Tür wie von Geisterhand wackeln kann, oder etwas runterfällt, was eigentlich gut befästigt ist. Dass mir aber irgendwann ein gruseliges Mädchen aus dem Fernseher entgegen krabbelt, macht mir keine Angst. Weshalb solche Filme wie The Ring, die nur auf Schockeffekten basieren, niemals so viel Angst machen, wie Filme, die auf die Phantasie des Zuschauers setzen. Filme wie The Blair Witch Project und eben Paranormal Activity.

Nur muss ich dazu sagen, dass Paranormal Activity 3 ebenso auf die Phantasie, wie auch auf Schockeffekte setzt, die zwar nicht musikalisch, aber natürlich durch Krach, herbeigerufen werden. Zwar machten das die Vorgänger auch schon, aber im dritten Teil ist mir das deutlisch stärker aufgefallen.
Der dritte Film ist besser als der Zweite, was schon daher rührt, dass diesmal auf zu große Räume verzichtet wurde. Im zweiten Film hatten wir ja das Problem, dass zuviel auf dem Bildschirm zu sehen war, und während man gebannt die doch sehr verdächtige Pfanne anstarrte, sich ganz woanders im Bild eine Pflanze bewegte. Es wurden zwar wieder mehrere Räume gefilmt, aber eben übersichtlichere. Ja, der dritte Teil ist besser als der zweite.

Ob er auch besser als der Erste ist, kann ich nicht sagen, denn er ist schon anders, als der erste. Mehr Ideen zum Schocken und auch deutlich mehr Schockeffekte, die sich im ersten Teil doch eher auf Türen wackeln (ja, auf der reite ich gern rum…) und komische Schatten beschränkt. Ich kann nicht sagen, ob der dritte vielleicht sogar jemanden gefallen könnte, der den ersten Film langweilig fand. Ich möchte das nicht ausschließen.

Mir fällt es schwer, Horrorfilme zu bewerten, denn ich gehe danach, wie sehr ich Angst hatte. Ich könnte nicht mal Sterne vergeben, stattdessen müsste ich die Zentimeterzahl angeben, wie tief ich vor Angst in den Sitz gesunken bin. Und ich war fast verschwunden.

Eine dicke Empfehlung von mir!




It’s Kind of a Funny Story

Juli 23rd, 2011

Handlung
Craig (Keir Gilchrist) ist ziemlich überspannt und steht am Rande zur Depressivität. Grund genug für den Teenager, eine psychatrische Klinik aufzusuchen, um dort geeignete Behandlung zu erbitten. Dass diese Behandlung einen längeren Aufenthalt in der Heilanstalt voraussetzt, damit hat Craig ganz gewiss nicht gerechnet. Nichtsdestotrotz gibt sich der Teenager mit der Tatsache zufrieden – schließlich kann man hier den nötigen Abstand vom ganzen Alltagsstress gewinnen. Weit gefehlt! Denn unter so vielen instabilen Seelen und dem etwas ungewöhlichen Klinikinsassen Bobby (Zach Galifianakis) kommt ganz gewiss keine Entspannung auf. Als Craig dann jedoch die 16-Jährige Patientin Noelle (Emma Roberts) bemerkt, wird der Klinikaufenthalt plötzlich recht erträglich …

(via filmstarts.de)

Meinung
Lange habe ich keinen Film mehr gesehen, über den ich unbedingt etwas schreiben wollte. Mit It’s Kind of a Funny Story habe ich mal wieder einen gefunden.
In der Zeit der Specialeffects sieht man kaum noch Filme, die durch reine ungeschönte Bilder eine großartige Atmosphäre schaffen, auch deshalb ist dieser Film seine fünf Sterne wert, die ich ihm gegeben habe.
Der Film ist unglaublich ruhig. Es gibt keine Action und eigentlich nicht mal ein richtiges Drama. Klar, eine kleine dramatische Stelle kommt, doch die löst sich recht schnell wieder auf und endet in einer Vielzahl Bildern, die mir irgendwie einfach ein gutes Gefühl gaben.
Und obwohl das Ganze in einer Psychiatrie spielt, nicht gerade dem schönsten Ort der Welt, bekam ich trotzdem dieses Gefühl von “Das Leben ist schön.
Psychiatrien in Filmen kannte ich bisher eigentlich nur aus Horrorfilmen, wo sie nicht gerade sehr realistisch dargestellt werden, mit Zwangsjacken und Gummizellen. Dieser Film zeigt, wie eine Psychiatrie wirklich ist, ein ruhiger Ort, um runter zu kommen. Ich weiß das, weil ich einmal in einer war, natürlich nur als Besucher, aber ich wunderte mich schon sehr, weil es dort doch viel eher nach Jugendherberge aussah, als ich es mir vorstellte. Und alle hatten Jogginganzüge an!
Ich kann gar nicht genau beschreiben, warum mir dieser Film ein gutes Gefühl gab. Vielleicht war es die ruhige Atmosphäre oder die wenige, aber dafür gut platzierte Musik. Schaut ihn euch an und entscheidet selbst.