Review: Fragile Dreams

Juli 15th, 2010

Willkommen zum Gastbeitrag einer meiner liebsten Freundinnen und Zockergesellin Nessa aka Nymaas. Ebenfalls im Besitz diverser Spielekonsolen haben wir schon so manche Stunde zusammen vor den Dingern totgeschlagen – und nicht nur die Stunden! Zuletzt verbrachten wir viel Zeit mit “Fragile Dreams”, einem atmosphärischem Anime-Rollenspiel. Ursprünglich wollte ich euch selbst meine Meinung darüber schreiben, bis Nessa auf den Trichter kam, sie wolle das gerne schreiben. Und ich will sie ja nicht aufhalten, also präsentiere ich euch heute einen Gastbeitrag mit dem Review zu “Fragile Dreams – Farewell Ruins of the Moon” aus Nessas Feder. Enjoy!

Originaltitel: FRAGILE 〜さよなら月の廃墟〜
Plattform: Wii

Genre: Rollenspiel
Offizielle Website (englisch)

STORY:

Seto ist alleine in einer Welt, deren menschliche Bewohner beinahe ausgelöscht wurden.
Alles, was ihm an “Erinnerungen” bleibt ist ein Brief, den er von einem alten Mann bekam, in dem sich der Hinweis befindet nach Westen zu gehen und dort nach weiteren Überlebenden zu suchen.
Doch viel wichtiger ist ihm die Begegnung mit einem Mädchen, das nachts alleine in der zerstörten Stadt sitzt und im Mondlicht singt.
Ihre Haare sind silbern und sie scheint das einzige reale und menschliche Wesen weit und breit zu sein.
Doch so schnell sie in sein Leben getreten ist, genauso schnell ist sie wieder verschwunden und das neue Ziel heißt:
Finde das Mädchen mit den silbernen Haaren

Auf seiner Reise durch die finstere Welt (mit fasziniernd grafischer Atmosphäre – grafisch, soweit die Wii es zulässt) stößt er auf Geister und andere seltsame Wesen, die ihm als Gegner, manche aber auch als Gefährten entgegentreten.

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Wir haben es endlich durchgezockt und ich muss zugeben, dass mich mein sogenanntes Hauptziel “Silberhaariges Mädchen” ziemlich genervt hat.
Ich hätte viel lieber weiter die Welt erforscht und mit gewissen Charakteren meine Zeit verbracht (Crow <3)

Ein Spiel für Jungs ist es wahrscheinlich nicht, denn es wird zu wenig gemetzelt und alles in allem betrachtet ist die Spielzeit nicht besonders lang… kam mir zumindest nicht sonderlich lange vor. Außerdem weint Seto ziemlich oft (so ne Memme…)
Einziger Männerfaktor wäre vielleicht, dass diese silberhaarene Zweibeinerin etwas lasziv gekleidet ist…
Es ist eben eine Geschichte mit Herz! Die Stimmung ist sehr wichtig in diesem Spiel. Die Charaktere faszinieren einen.
Das Spiel soll wohl in die Kategorie: Rollenspiel + Mystery + Horror gehören…
Mich hats v.a. in der späteren “Arztpraxis” und den Kinderkrankenzimmern gegruselt… sowas mag ich garnicht >_< … voll psycho.
Die perfekt steril und weißen Räume warn mir auch nicht geheuer…
Ansonsten hats mich weniger geschockt – die Gegner werden auch schon immer mit entsprechend untermalender Musik angekündigt.

Wie gesagt, wahrscheinlich eher etwas für die Mädels und Shonen-Ai Fanservice kriegt man auch :herz.

Ich war auf jeden Fall zufrieden damit. Zweimal würde ich es allerdings nicht spielen (glaub ich)…
Die Szenen mit Crow kann man sich später auch nochma anschauen – dann werden alle Sequenzen zum wieder- und wiedergucken freigeschalten.

FAZIT: Ich fands schön, man kann es eben mal spielen, sieht schöne Bilder, Sequenzen und eine niedliche Story!

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SCREENSHOTS:


(via)