Geocaching Niedernberg/Stockstadt

August 6th, 2014

Endlich war es mal wieder so weit und wir taten etwas für unsere Statistik. Zählte ich bisher gerade mal 12 Geocaches bin ich jetzt bei 28, das heißt an einem Tag schafften wir 16 Geocaches. Guter Schnitt! Zugegeben, es waren zusammenhängende Caches auf einer Strecke, aber Spaß macht es trotzdem und das ist die Hauptsache.
Um 9:30 Uhr startete ich mit Hund im Gepäck Richtung Tierheim/Hundeschule, wo unser Treffpunkt war. Von weitem kam auch schon meine allerliebste Lieblings-My mit einem beigen Hund. Im Irrglauben, das sei Mücke, den ihr vielleicht aus meinen alten Blogposts kennt, ließ ich meinen Hund los. Er rannte auf das beige Hündchen zu… bis es zu schreien begann. Mücke hatte sich kurz vorher auf dem Hundeplatz die Kralle ausgerissen und konnte nicht mit. Als Ersatz brachte My die kleine Skrållan, die immer etwas übertrieben auf andere Hunde reagiert. Nun gut, Schock überstanden und mein Hund hielt von nun an Abstand zu dem Zwerg.

Wir fuhren dann Richtung Stockstadt, suchten uns einen Parkplatz und los ging die Tour. Die Caches waren eine Gruppe von eigentlich 10 Stück, wobei wir von Anfang an den 10. wegließen, weil er irgendwie laut GPS völlig woanders lag bzw. auf der anderen Seite einer starkbefahrenen Hauptstraße… zu gefährlich für unsere Hunde. Außerdem gab es keinen Cache, der die Nummer 2 trug. Also nicht, dass wir ihn nicht gefunden haben, er wurde gar nicht erst auf unserer Karte angezeigt.

Die Caches dieser Tour befanden sich alle in kleinen braunen Plastikflaschen. Die meisten waren nicht weit vom Wegesrand in irgendwelchen alten Baumstümpfen. Nur manche waren auf Bäume gehängt oder in Astlöchern versteckt und meistens sehr einfach zu finden. Eben reine Statistik-Caches. Überall wo ich meine Hand reinsteckte, war auch eine Hundenase drin. J.D. scheint das Geocachen auch spannend zu finden. Was vielleicht aber einfach nur daran liegt, dass er es liebt über Stock und Stein zu krackseln und über Gebüsche zu hüpfen. Ich war mir sicher, der schläft diesen Abend gut.

Das erste Mal war ich in einer Situation, in der Geocaching gefährlich sein konnte. Man hörte ja immer ganz gerne in den Medien, dass Geocaching ja so gefährlich sein soll. Aber naja, man kennt ja die Medien. Nun war es so, dass mir ein Cache an einem Baum angezeigt wurde. Ein verdächtiges Astloch wäre die perfekte Versteckmöglichkeit gewesen, also griff ich rein… bis drei Hornissen rausflogen. Es waren nur drei und sie fühlten sich auch nicht bedroht, aber die Vorstellung, ich hätte gerade fast in ein Hornissennest gegrifft… das wäre nicht sonderlich gut gewesen. Der Cache war dann doch unter einem Stein gelegen und die Hornissen nahmen mir den Fehlgriff nicht übel.

Als wir alle eingesackt haben waren doch erst 1,5 Stunden vergangen. Wir hatten deutlich mehr Zeit eingeplant. Also zurück zum Tierheim und dort Pause machen. Wir gingen in den Schönbusch Park, trafen ein Gassigänger des Tierheims und aßen unser Fresspaket, das mal wieder viel zu groß war. Wir suchten eine weitere Strecke in der Nähe und entschieden uns für eine kleine Tour in Niedernberg. Vorher loggte ich allerdings den Schönbusch-Cache, den ich schon zweimal gesucht habe, aber nie fand. Jetzt habe ich ihn endlich!
Ein kurzer Zwischenstopp im Tierheim, um da über Google Earth rauszufinden, wie wir überhaupt zur neuen Strecke kommen, denn die Handys mussten Akku sparen. So viel GPS strengt an!

Wieder ins mittlerweile viel zu heiße Auto verfuhren wir uns erstmal und standen irgendwo mitten auf dem Feld. Aber irgendwie habe ich uns da wieder rausmanövriert und fanden einen Parkplatz für die nächste Tour. Wir waren so verdammt klug und fingen mit dem nächstgelegenen Cache an… der allerdings laut Karte der letzte der Tour war. Wir dachten uns, das sei ja egal, aber hinterher hatte es Sinn gemacht, die richtige Reihenfolge zu laufen – wir latschten die ganze Zeit bergauf.
Das war eine recht kurze aber hübsch Tour mit nur einem nicht gefundenen Geocache. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Cache einfach weg war, weil die Beschreibung war extrem genau und viele Möglichkeiten gab es nicht. Trotz Brennnesselbegegnung fand ich ihn nicht. Brennnesseln gehen übrigens prima durch Strumpfhosen.

Der definitiv schönste Ort war eine kleine Hütte mit Ausguck. Fragt mich nicht warum, aber ich habe kein Foto gemacht. Ich Idiot. Aber dort befand sich der definitiv größte Cache der ganzen Tour. Und es war ein Twix darin. Ich frag mich, wer würde das essen?
Nach 7,5 Stunden Geocachen war dann die Energie doch raus und es ging noch kurz in die Hundeschule und dann ab nach Hause.
Insgesamt ein wunderschöner Tag und die nächste Strecke haben wir uns auch schon auserkoren!




Geocachen in der Fasanerie

März 16th, 2014

Es war mal wieder soweit. Die ersten Sonnenstrahlen kamen heraus und My und ich schnappten unsere Kampfhunde zum Geocachen. Eine Vierergruppe Geocaches versteckte sich in der Fasanerie, einem Park in Aschaffenburg. Aber nicht lange!
Wir begannen mit einem einfachen Cache am Waldrand. Nachdem die Koordinaten wie üblich auf dem iPhone umhersprangen, fanden wir doch eine Steinplatte, unter der sich eine Plastikdose mit allerhand Klimmbimm darin versteckte. Wie üblich trugen wir uns ins Logbuch ein, nahmen aber nichts von dem Schrott mit. Bei uns haben Caches die Eigenschaft, nur aus Müll zu bestehen. Altes McDonalds-Spielzeug oder so. Deswegen nehme ich von vorneherein auch nichts zum Tauschen mit. Ich will nicht noch mehr Müll dahinein legen.
Ein kurzes Poser-Foto mit J.D. und Mücke auf der Steinplatte und weiter ging’s!

Weiter rein in den Park mussten wir immer zwischen Wegen mit Leinenzwang und Freigang für Hunde wechseln. Man hat den großen Hauptweg der Fasanerie mit Leinenpflicht belegt, woran wir uns natürlich gehalten haben – nicht wie im Schönbusch Park, wo sich kein Schwein dran hält. Die meisten Geocaches waren jedoch auf den freien Hundewegen, was das Suchen deutlich einfacher macht. Mitten durch den Wald mit einem Hund an der Leine, da ist Verheddern nun mal Programm.
Wir suchten nun den nächsten Cache: den Seitensprung! Er war unter einem Holzhaufen versteckt. Holzhaufen sind nun mal verdächtigt. Also ging der Weg weiter. Auf der Hundewiese präschte J.D. erstmal durch eine Hundegruppe, war dann eingeschüchtert, als er umzingelt war. Aber was hat er erwartet, wenn er eine fremde Party stürmt? Sich devot beschnuppern lassen und weiter ging es zum Geocache im Bunker.

Wir mussten dann einen kleinen Zwischenstopp machen, weil die Hunde plötzlich den Schalk im Nacken hatten. Mücke, der meinen Hund sonst eigentlich eher „erträgt“ – auch wenn er sich freut, wenn er ihn sieht – fing an ihn zum Spielen aufzufordern, was Mücke eigentlich nur mit Hunden aus seinem kleinen Rudel daheim macht. Sie spielten ein paar Minuten und J.D. wurde sozusagen zum Ehren-Chihuahua ernannt, da Mücke sich erbarmt hat, mit ihm zu spielen.
Am Bunker kam die große Frage auf… ist das Ding da drin? Denn im Bunker ist mittlerweile nur noch ein matschiger müffelnder Tümpel. Die Hunde sind erstmal reingestürmt, denn eine Kröte scheint furchtbar interessant zu sein. Die Kröte flüchtete und uns schwarnte: Wir müssen da rein. Ich stieg hinein, fand doch eine trockene Stelle auf der ich stehen konnte und fand den Cache hinter einem Stein. Leider war er ziemlich durchnässt, das Fotodöschen scheint undicht zu sein. Trotzdem schafften wir es irgendwie uns im nassen Logbuch einzutragen. Drei von Vier Caches waren also bereits gelogged!

Den letzten hätten wir fast nicht gefunden. Er war am Ende des Weges und sollte irgendwo am Leinenpflicht-Hinweisschild sein. Dort war ein großer Stein, wo My zwischen schaute. Dort war nur eine alte rostige Dose. Wir suchten weiter, mussten immer wieder unterbrechen, weil ständig Leute kamen. Manche älteren Herrschaften dachten sich scheinbar auch, och, denen schauen wir mal zu. Also standen wir regungslos da, bis sie das Interesse verloren. Die müssen sich sonst was gedacht haben. Ich schoss das Foto vom Titelbild, weil die beiden gerade so schön posierten und wir machten eine Pause. Wir suchten weiter, bis ich nochmal in den Spalt vom Stein guckte und einfach mal nach der rostigen Dose griff. Und siehe da, der Cache war IN der Dose… Zeitverschwendung, aber irgendwie dachten wir einfach nicht so weit. Gelogged und ich darf jetzt ganze 12 Geocaches in meinem Logbuch festhalten!

Demnächst wollen wir einen Ausflug in den Spessart machen, denn da ist eine wahre Geocach-Goldmine!




Cachen in Triesdorf

Oktober 29th, 2013

Als ich das letzte Mal in der Berufsschule war, war uns wie immer am Wochenende langweilig. So erzählte ich meinen Freunden vom Geocaching und so schauten wir, ob es im überschaubaren Triesdorf auch Caches gab. Und so war es! Hier also ein kleiner verspäteter Bericht von drei Triesdorfer Caches.
Wir schnappten uns die Hündin einer Klassenkameradin und folgten dem Kompass meines Handys. Der erste Cache war dann auch fix gefunden, er steckte im Astloch eines abgestorbenem Baumes. Ein für mich ziemlich großer Cache, bisher fand ich nur Nanos oder kleine Tradis, in die gerade mal das Logbuch hineinpasste. Darin befand sich aber nur alter Schrott. Mir geht es auch nicht wirklich darum, etwas aus den Funden herauszunehmen.
Weiter ging es durch den Wald, wo wir die Eisgrube fanden. Wirklich schöner Ort, hatte irgendwie etwas verwunschenes und den Cache zu finden, war gar nicht so einfach, obwohl der ziemlich groß war. Wir suchten die ganze Eisgrube ab, fanden aber nichts. An der Tür zur Eisgrube war ein Schlitz, wo aber niemand von uns reinfassen wollte. Zu viele Horrorfilme gesehen. Wir fanden ihn dann schließlich unter einer Baumwurzel neben der Grube. Eine wirklich verdammt große Plastikdose, aber wieder nur Müll darin.
Also eine Station weiter zur Turmruine. Die gefiel mir gut, schön alt und verwuchert. Den Cache fanden wir leider nicht, obwohl wir anhand der Logeinträge in der Geocaching App wussten, wo er sein sollte. Vermutlich war er verschwunden.
Bald möchte ich mal wieder auf eine große Caching-Tour gehen. Mit Hund und Freunden!