Der Grund

Juli 14th, 2011


Der Grund, warum ich momentan nicht vom Gamepad wegzubekommen bin.




Ace Attorney Investigations: Miles Edgeworth

März 4th, 2011

Handlung
Als Fortsetzung von Capcoms erfolgreicher Ace Attorney-Reihe, wechselt mit Ace Attorney Investigations der Schauplatz vom Gerichtssaal zum unmittelbaren Tatort. Mit geschultem Adlerauge geht es nun den verbrecherischen Fällen exklusiv auf Nintendo DS auf den Grund.

In der Rolle von Miles Edgeworth, dem aus bisherigen Serienteilen bekannten Staatsanwalt und Rivalen des charismatischen Phoenix Wright, nehmen Spieler kriminelle Delikte unter die Lupe. Edgeworth ermittelt direkt am Tatort, um die Wahrheit hinter jedem Fall ans Tageslicht zu bringen. Durch das Absolvieren von herausfordernden Puzzles arbeitet er mit der Polizei Hand in Hand und legt dem Verbrechen das Handwerk.

Meinung
Ich habe ja bereits die Vorgänger der großartigen Ace Attorney-Reihe mit Begeisterung durchgezockt. Der wohl beste Charakter der Serie Miles Edgeworth bekam mit Ace Attorney Investigations sein eigenes Spiel und allein deshalb, musste ich es spielen. Edgeworth ist einfach der Beste!

Zunächst einmal die Änderungen am Spiel. Man kann laufen! So richtig mit Bewegung, jedoch machte das im Endeffekt keinen großartigen Unterschied. Man musste trotzdem einige Standbilder nach bestimmten Hinweisen absuchen. Alles was “nook and cranny” aussieht, wird untersucht.
In Zeugenaussagen gilt es mithilfe von Beweisen Widersprüche aufzudecken. Man muss die Unschuld der einen und die Schuld der anderen beweisen. Also im Grunde genauso wie Nick es immer tun musste. So gesehen, hat sich tatsächlich absolut nichts am Gameplay geändert, obwohl das ganz groß so beworben wurde.

Doch jeder hat seinen “Special Move“. Während Nick mithilfe seines Magatamas psychische Blockaden lösen konnte, hatte Apollo die Fähigkeit Lügen aufzudecken, in dem er genau auf die Körpersprache der Person achtete. Auch Miles hat seine besondere Fähigkeit: Logik.
Klingt lahm, ist es leider auch. Es wird zwar häufig als großartige Fähigkeit betitelt, doch es ist wirklich langweilig. Z.B. ist man in einem Raum. Miles findet einen Schlüssel. Daraufhin findet er ein Schloss. Tja, und da haben wir es auch schon: Wozu ist dieser Schlüssel bloß da? Und wie zur Hölle kriegt man dieses Schloss auf? Man muss ihn echt in den Nacken packen und ihn mit der Nase draufdrücken, damit Miles auf die Idee kommt, das Schloss mit dem Schlüssel zu öffnen und das Schlimmste daran: Deine Partner Gumshoe und die selbstbetitelte Meisterdiebin Kay bewundern dich auch noch dafür.
Meiner Meinung nach war dieser Logik-Modus Schwachsinn. Aber jeder brauchte eben eine spezielle Fähigkeit und Miles ist einfach nicht der Typ für Zauberei, weshalb der Logik-Modus widerum gut zu seinem Charakter passt.

Das Spiel ist gespickt mit fünf spannenden Fällen, von superleicht bis “OMG ICH CHECK GAR NICHTS MEHR ICH SCHMEIß DAS SPIEL IN DIE TONNE”. Geniale Morde, geniale Schurken und überraschende Wendungen. Auch merkt man wie immer, wie Stück für Stück die Fälle miteinander verbunden sind.
Doch jetzt kommt das große Aber: Dadurch, dass die Fälle schon teils sehr tragisch sind, aber nicht Edgeworth persönlich betreffen, fehlten mir diese atemlosen Momente, die ich bei den Vorgängern hatte. Ich hielt die Luft an vor Spannung, mein Herz blieb stehen, als irgendjemand “Einspruch!” rief, um dann einen entscheidenen Beweis zu zeigen. Soviele bewegende Momente, wenn man als Phoenix Wright Edgeworth den Hintern rettet, als Maya entführt wurde… diese ganzen Zusammenhänge, in denen man einfach merkt, die Charaktere gehören zusammen… die fehlten mir bei Investigations völlig. Sie waren spannend, klar, aber sie waren nicht wirklich emotional. Und wenn man keinen Bezug zu den Charakteren hat, ist das Fälle lösen einfach nicht mehr so toll.

Die fehlende Epicness, die ich bei den Vorgängern durch diese Momente hatte, werden natürlich dadurch wettgemacht, dass ich meinen Lieblingscharakter spielen durfte. Man lernt ein paar seiner weiteren Charakterzüge, doch seine Schwächen, die in den Vorgängern hervorgehoben wurden – Angst vor Erdbeben und andere Probleme – wurden nur einmal erwähnt, aber ich hätte es schon toll gefunden, wenn etwas in der Richtung passiert wäre.

Doch der Humor ist ungeschlagen. Edgeworths Gedankengänge, sein Ehrfurchtsmoment, wenn er vor dem Steel Samurai steht und ein Autogramm von ihm kriegt, und die Situationen in denen er tierisch über den Steel Samurai ab-nerdet, aber vor Franziska nicht zugeben will, dass er auf diese Kindershow abfährt und natürlich seine Begegnungen mit Wendy Oldbag… alles einige Lacher wert.

Schön ist auch, dass einige bekannte Charaktere aus dem Spiel vorkommen, ob nun als handelnde Person oder einfach nur Statist… Franziska, Lotta, Meekins, Ema… und eine sehr lange weitere Liste.Auch gibt es einige Anspielungen auf Phoenix, ob Franziska ihn nur beleidigt “…like a certain defense attorney…“, Larry meint, er hätte den Typ im blauen Anzug lange nicht mehr gesehen und Miles selbst im Ende des letztens Falls seine Gedanken um ihn richtet und sich fragt, was “ER” tun würde. Das ergibt alles diese “Awwww”-Momente, die ich an den Spielen so liebe. Und…. OMG LARRY KOMMT VOR!!!

Insgesamt also kommt es leider nicht an seine Vorgänger ran, man sollte es aber dennoch als Fan in seine Reihe einfügen, um etwas mehr über den großartigen Charakter Miles Edgeworth zu lernen, ein paar Lacher zu haben, sich bei ein paar komplizierten Fällen das Hirn zu zermatern oder einfach nur der 13jährigen Franziska zu begegnen. Kaufempfehlung mit einem weinenden Auge, weil es schon epischer hätte sein können.




Zimmer 2.1

Oktober 21st, 2010

Ich hab ja erzählt, dass vor kurzem meine Großellis da waren und mein Opa in meinem Zimmer rumgefuhrwerkt hat. Weil es ja wegen dem Vorhang für meinen “Schrank” noch etwas dauerte, dauerte es ebenso auf meinem Blog. Gott, was schreib ich grad für Sätze… jedenfalls gibts jetzt die Fotos v.v”

Wie gesagt: Bücherregal, Vorhandstange und Vorhang davor, fertig ist der Schrank. Jaaa, da passen alle meine Klamotten rein. Ich liebe die Vorhangstange.. mit den Schwertlilien am Ende ♥
Dieselben Vorhangstangen halten jetzt auch meine Vorhänge…logisch… statt diesen dicken Holzdingern, die ich vorher hatte.
Mittlerweile hat die kaputte E-Gitarre auch ihren Weg an die Wand gefunden.

Da beim Bauen und Werkeln meine Reislampe kaputt ging (und nicht das erste Mal!) hatte ich keine Lust mehr, mir ewig sone 1 Euro Lampe kaufen zu müssen. Obwohl die mittlerweile auch mehr als einen Euro kosten… da wollte ich eine normale Lampe. Meine Ma meinte, ein Kronleuchter in schwarz würde gut in mein Zimmer passen. Die Reislampe passte auch eher in mein altes Zimmer mit dem Apfelgrün und Türkis. Jetzt, wo es Grüntürkis/Schwarz ist, passt der Kronleuchter tatsächlich besser dazu. Und so wurde einer bei Ebay bestellt!

Sieht in echt natürlich viel besser aus und wenn er leuchtet, reflektiert er, sodass er aussieht, als würde er glitzern. Huiiii… *glitzer glitzer* Konnte ich leider schlecht fotografieren. Außerdem ist es gewöhnungsbedürftig auf einmal fünf Glühbirnen zu haben. Ist so hell hier!