Lieblingsdinge #1

September 26th, 2014

Ich habe, was meine Dekoration und Zimmereinrichtung betrifft einen sehr eigenen Geschmack. Mein Traum ist eine Wohnung mit allerhand Kuriositäten, allerdings mit Stil. Wie ein alter Antiquitätenladen. Oder einem Shop für Hexen? Jedenfalls habe ich mir mittlerweile ein paar Lieblingsstücke angeeignet, selbst gebastelt oder basteln lassen. Jetzt wollte ich euch mal meine schönsten Stücke zeigen.
Und zwar mein Bild mit natürlich echten Krähenschädel. Ich habe sowas mal im Internet gesehen, so ein Stück kostete über 120 Euro und ich fand, dass das viel zu einfach war, es nachzubasteln. Auch wenn der Bilderrahmen nicht sonderlich edel ist und auch der Hintergrund nur Papier ist und nicht wie im Original ein Stück Stoff, kann sich die Kopie durchaus sehen lassen.
Danke Nathalie, fürs Basteln!




Cachen in Triesdorf

Oktober 29th, 2013

Als ich das letzte Mal in der Berufsschule war, war uns wie immer am Wochenende langweilig. So erzählte ich meinen Freunden vom Geocaching und so schauten wir, ob es im überschaubaren Triesdorf auch Caches gab. Und so war es! Hier also ein kleiner verspäteter Bericht von drei Triesdorfer Caches.
Wir schnappten uns die Hündin einer Klassenkameradin und folgten dem Kompass meines Handys. Der erste Cache war dann auch fix gefunden, er steckte im Astloch eines abgestorbenem Baumes. Ein für mich ziemlich großer Cache, bisher fand ich nur Nanos oder kleine Tradis, in die gerade mal das Logbuch hineinpasste. Darin befand sich aber nur alter Schrott. Mir geht es auch nicht wirklich darum, etwas aus den Funden herauszunehmen.
Weiter ging es durch den Wald, wo wir die Eisgrube fanden. Wirklich schöner Ort, hatte irgendwie etwas verwunschenes und den Cache zu finden, war gar nicht so einfach, obwohl der ziemlich groß war. Wir suchten die ganze Eisgrube ab, fanden aber nichts. An der Tür zur Eisgrube war ein Schlitz, wo aber niemand von uns reinfassen wollte. Zu viele Horrorfilme gesehen. Wir fanden ihn dann schließlich unter einer Baumwurzel neben der Grube. Eine wirklich verdammt große Plastikdose, aber wieder nur Müll darin.
Also eine Station weiter zur Turmruine. Die gefiel mir gut, schön alt und verwuchert. Den Cache fanden wir leider nicht, obwohl wir anhand der Logeinträge in der Geocaching App wussten, wo er sein sollte. Vermutlich war er verschwunden.
Bald möchte ich mal wieder auf eine große Caching-Tour gehen. Mit Hund und Freunden!






Schönbusch-Geocaching

August 23rd, 2013

Viel zu lange ist es her, dass ich Geocachen war. Ich habe auf sowas deutlich mehr Lust bei schönem Wetter. Und in letzter Zeit war es entweder brüllend heiß oder nass und schlammig. Somit war mein letztes Cachen jetzt beinahe ein Jahr her! Das musste sich ändern und die liebste My schlug vor, dass wir im Schönbusch Park Aschaffenburg ein wenig cachen gehen. Als ich letztens im Schönbusch alleine mit meinem Hund unterwegs war, suchte ich auch nebenbei, aber alleine macht das ganze echt nicht wirklich Spaß. Auch merkwürdige Blicke von Nicht-Cachern lassen sich zu zweit besser ertragen.
Trotz knapp dreistündigem Marsch waren wir doch nur bei drei Caches, wovon wir sogar nur zwei fanden. Der sogenannte „Schönbusch-Cache“ war unauffindbar, aber es musste ihn geben, hat doch Mys Mutter, die Schnüffelhunde-AB ihn auch erst gefunden. Es gibt sogar ein Foto von Birk und Bran, die beiden Vorzeigehunde der Hundeschule Aschaffenburg im Log. Es ist der selbe Cache, bei dem ich letztens schon scheiterte. Wir werden ihn definitiv ein weiteres Mal suchen und uns dann vermutlich facepalmen, dass wir einfach blind waren.
Es war auch wirklich schön mal durch Schönbusch zu laufen, denn dieser Park ist wirklich hübsch, so weit bin ich noch nie hineingegangen. Der erste Cache, den wir fanden war der Brücken-Cache auf einer echt hohen Brücke. Herausforderung für mich, da ich doch etwas Höhenangst habe. Und dann musste man sich auch noch runterbeugen, um den Cache zu angeln! Er war mit einer magnetischen Dose unter dem Stahlgelände angebracht, gerade mal Platz für ein kleines Logbuch, in dem wir uns natürlich direkt eintrugen.

So viel zum Thema „Blicke gemeinsam besser ertragen„, wurden wir doch etwas seltsam angeschaut, als wir mitten auf der Brücke mit unseren zwei Hunden saßen und in ein kleines Buch hineinkritzelten.
Unterwegs trafen wir ein paar Gassigänger des Tierheims, natürlich mit Tierheimhunden. Zum Glück keine schwierigen, liefen JD und Mücke doch die meiste Zeit ohne Leine. Um den nächsten Cache zu finden, mussten wir etwas weiter laufen. Das Problem war nämlich, dass wir beide nur die Gratis-Version der Geocaching App haben und deswegen nur ein paar Caches angezeigt wurden. Ich habe mir jetzt aber mal die Vollversion geleistet, damit ich ein Log führen kann und eben mehr Caches finde. Beim Testen der App war ich doch überrascht wie viele Caches es in meiner Umgebung gibt. Ich glaube ich muss auch mal hier rund um Obernburg cachen gehen, denn nicht nur der Schönbusch ist voll damit.

Der zweite Geocache war etwas schwieriger, wussten wir doch nicht, wonach wir suchen mussten, denn es gab keinerlei Hinweise. Ich fand ihn dann eher durch Zufall, als ich gegen einen Baum trat, um mir die Schuhe vom Sand abzuschütteln. In einem Baum war eine Fotodose mit einem Logbuch versteckt. Ich fand alles aber irgendwie verdächtiger als diesen Baum. Diese komische Eisenstange im Weg, wie auch immer man die nennt oder der Kotbeutelspender. Aber ne, es war der blöde Baum. Umsonst auch Steine umgekippt.
Dort wurden wir wieder seltsam angeschaut. Es waren aber hauptsächlich Omis mit Hundchen da, die nicht so recht verstanden, was wir da trieben. Im Schönbusch selbst sind ja doch auch ein paar Cacher unterwegs, aber es war etwas außerhalb auf einer gut bewanderten Allee.

Den nichtgefundenen Cache, den ich bereits erwähnte, suchten wir auf dem Rückweg. Der lag wirklich mitten im Wald, abseits von allen Wegen. Stöcke, Steine, Äste und Bäume lagen überall rum. Ich hab mir den Rücken aufgehauen und den Hals verrenkt. Achja, die Natur. Doch JD fand das super. Ich lief dann irgendwann und merkte, dass mein Hund mir auf Augenhöhe saß. Er entdeckte das Klettern für sich und krabbelte auf einen schräggewachsenen Baum. Von dem er auch aus meiner Schulterhöhe wieder runtersprang. In diesem Hund steckt mehr Katze als alles andere. Und obwohl wir diesen Cache nicht fanden, war immerhin die Stelle hübsch. Den holen wir aber definitiv nach!