Der Wert der Arbeit

Januar 7th, 2014


Ganz vorneweg: Es tut mir leid, dass ich momentan etwas schludere mit meinem Blog. Das mit dem Internet bei mir klappt immer noch nicht wie es sollte, aber es wird dran gearbeitet. Also wir arbeiten dran, der Anbieter bewegt seinen Arsch nicht, also kommt jetzt ein Repeater ins Haus. Warten wir es ab!
Nun soll es aber um etwas anderes gehen, um Arbeit!
Ich habe in meinem Job ganz oft Momente, wo ich denke: Jap, das ist es. Momente, in denen ich merke, dass ich das Richtige für mich gefunden habe. Das war früher immer meine große Angst, in einem Job zu versinken, den man nicht wirklich mag. Auf die Uhr zu starren und dabei zu hoffen, dass man endlich Feierabend hat. Das Traurige daran ist, dass es heutzutage meistens so ist. Dass man froh sein muss, überhaupt einen Job zu haben. Deshalb kann ich mich wirklich glücklich schätzen, einen Beruf gefunden zu haben, der mich wirklich erfüllt, denn immerhin verbringt man die meiste Zeit seines Alltags auf dieser Arbeit. Das sollte doch mit etwas gefüllt sein, was man wirklich mag.
Das merke ich immer in Momenten, wo ich mit Welpen oder Kätzchen umgehe. Ich meine, ich werde dafür bezahlt, mit kleinen Kätzchen zu spielen und Hundewelpen zu bespaßen. Wie super ist das denn? Natürlich besteht meine Arbeit auch darin, deren Dreck wegzumachen, aber das stört mich nicht. Auch Momente, in denen scheue Tiere plötzlich auf dich zu kommen, man sie das erste Mal streicheln kann, weil man sich um sie gekümmert hat, sind großartige Momente. All diese Dinge, machen meine Arbeit zu etwas schönem. Natürlich gibt es auch genug Tage, an denen man kein Bock hat. Meistens sind daran allerdings Menschen schuld, nicht die Tiere. Auch habe ich natürlich nichts gegen Urlaub, freie Tage und natürlich den Feierabend. Aber ich war im November und Dezember kaum da, da ich Berufsschule und Urlaub hatte. Wenn man dann wieder im Arbeitsalltag ankommt, merkt man, dass einem etwas gefehlt hat.
Ich hoffe, ihr liebt euren Job auch.




Tschüß, ich lern dann mal was!

September 15th, 2013

Ein weiteres Mal muss ich meinen Blog hier alleine lassen, aus Ermangelung an Internet in der Berufsschule. Ich habe so wenig Lust, weil es mich diesmal vier ganze Wochen trifft. Einen Monat ohne Freund, Hund, eigenes Bett, vernünftiges Essen und einiges mehr. Aber ist ist das letzte Lehrjahr, danach nie wieder Triesdorf! Auch wenn das heißt, dass es schwierig wird mit Mitschülern Kontakt zu halten. Passt mir gut auf meinen Blog auf!




Schönbusch-Geocaching

August 23rd, 2013

Viel zu lange ist es her, dass ich Geocachen war. Ich habe auf sowas deutlich mehr Lust bei schönem Wetter. Und in letzter Zeit war es entweder brüllend heiß oder nass und schlammig. Somit war mein letztes Cachen jetzt beinahe ein Jahr her! Das musste sich ändern und die liebste My schlug vor, dass wir im Schönbusch Park Aschaffenburg ein wenig cachen gehen. Als ich letztens im Schönbusch alleine mit meinem Hund unterwegs war, suchte ich auch nebenbei, aber alleine macht das ganze echt nicht wirklich Spaß. Auch merkwürdige Blicke von Nicht-Cachern lassen sich zu zweit besser ertragen.
Trotz knapp dreistündigem Marsch waren wir doch nur bei drei Caches, wovon wir sogar nur zwei fanden. Der sogenannte “Schönbusch-Cache” war unauffindbar, aber es musste ihn geben, hat doch Mys Mutter, die Schnüffelhunde-AB ihn auch erst gefunden. Es gibt sogar ein Foto von Birk und Bran, die beiden Vorzeigehunde der Hundeschule Aschaffenburg im Log. Es ist der selbe Cache, bei dem ich letztens schon scheiterte. Wir werden ihn definitiv ein weiteres Mal suchen und uns dann vermutlich facepalmen, dass wir einfach blind waren.
Es war auch wirklich schön mal durch Schönbusch zu laufen, denn dieser Park ist wirklich hübsch, so weit bin ich noch nie hineingegangen. Der erste Cache, den wir fanden war der Brücken-Cache auf einer echt hohen Brücke. Herausforderung für mich, da ich doch etwas Höhenangst habe. Und dann musste man sich auch noch runterbeugen, um den Cache zu angeln! Er war mit einer magnetischen Dose unter dem Stahlgelände angebracht, gerade mal Platz für ein kleines Logbuch, in dem wir uns natürlich direkt eintrugen.

So viel zum Thema “Blicke gemeinsam besser ertragen“, wurden wir doch etwas seltsam angeschaut, als wir mitten auf der Brücke mit unseren zwei Hunden saßen und in ein kleines Buch hineinkritzelten.
Unterwegs trafen wir ein paar Gassigänger des Tierheims, natürlich mit Tierheimhunden. Zum Glück keine schwierigen, liefen JD und Mücke doch die meiste Zeit ohne Leine. Um den nächsten Cache zu finden, mussten wir etwas weiter laufen. Das Problem war nämlich, dass wir beide nur die Gratis-Version der Geocaching App haben und deswegen nur ein paar Caches angezeigt wurden. Ich habe mir jetzt aber mal die Vollversion geleistet, damit ich ein Log führen kann und eben mehr Caches finde. Beim Testen der App war ich doch überrascht wie viele Caches es in meiner Umgebung gibt. Ich glaube ich muss auch mal hier rund um Obernburg cachen gehen, denn nicht nur der Schönbusch ist voll damit.

Der zweite Geocache war etwas schwieriger, wussten wir doch nicht, wonach wir suchen mussten, denn es gab keinerlei Hinweise. Ich fand ihn dann eher durch Zufall, als ich gegen einen Baum trat, um mir die Schuhe vom Sand abzuschütteln. In einem Baum war eine Fotodose mit einem Logbuch versteckt. Ich fand alles aber irgendwie verdächtiger als diesen Baum. Diese komische Eisenstange im Weg, wie auch immer man die nennt oder der Kotbeutelspender. Aber ne, es war der blöde Baum. Umsonst auch Steine umgekippt.
Dort wurden wir wieder seltsam angeschaut. Es waren aber hauptsächlich Omis mit Hundchen da, die nicht so recht verstanden, was wir da trieben. Im Schönbusch selbst sind ja doch auch ein paar Cacher unterwegs, aber es war etwas außerhalb auf einer gut bewanderten Allee.

Den nichtgefundenen Cache, den ich bereits erwähnte, suchten wir auf dem Rückweg. Der lag wirklich mitten im Wald, abseits von allen Wegen. Stöcke, Steine, Äste und Bäume lagen überall rum. Ich hab mir den Rücken aufgehauen und den Hals verrenkt. Achja, die Natur. Doch JD fand das super. Ich lief dann irgendwann und merkte, dass mein Hund mir auf Augenhöhe saß. Er entdeckte das Klettern für sich und krabbelte auf einen schräggewachsenen Baum. Von dem er auch aus meiner Schulterhöhe wieder runtersprang. In diesem Hund steckt mehr Katze als alles andere. Und obwohl wir diesen Cache nicht fanden, war immerhin die Stelle hübsch. Den holen wir aber definitiv nach!