Toka fährt Motorboot.

Juli 12th, 2010

Ich hatte mir ja Sonne gewünscht, aber im Moment ist es mir ein bisschen zu krass. Abkühlung nur durch nasse Geschirrhandtücher und raus kann man auch kaum gehen, weil man mit den Schuhen am Asphalt kleben bleibt.
Schlimmer ists natürlich, wenn ich Samstag noch arbeiten muss, weil bei der Spülmaschine kommt natürlich eine Menge schwüler Luft in den Raum. Ich wär umgekippt, hätte ich nicht 2 Liter Wasser gesoffen hätte und wenn ich Wasser trinke, das will schon was heißen, ich bin nämlich ein ziemlicher Cola-Junkie.
Die einzige Aktivität, die man draußen machen kann, muss mit Wasser zu tun haben. So waren Änna, Nessi und ich mit Ännas Mutter und Nessis Onkel auf dem hauseigenen Motorboot!
“De Dirk” hat so einen aufblasbaren Sitzring, den man dann hinter dem Motorboot herziehen lassen kann. Bei den Wellen, die das Boot dann verursacht, macht das total Spaß rumzuschwingen, auch wenns am Hintern ziemlich wehtut, weil das Wasser sich fast wie Beton anfühlt. Das war so herrlich, der Fahrtwind, das Wasser was dir entgegenspritzt, die Landschaft um den Main herum und jedem Trottel zuwinken, der uns entgegenfuhr. Könnt ich ruhig öfter haben.
In diesem Sitzring, in dem drei Leute Platz haben, durch die Gegend zu cruisen war total genial, auch wenn wir insgesamt dreimal nach vorne umgekippt sind, weil wir das Gewicht falsch verlagert haben, aber dazu waren ja die Schwimmwesten da. Ich bin eh nicht reingefallen, ich konnte mich im letzten Moment noch festhalten. SKILLZ!
Aber die Nessi schwamm insgesamt dreimal im Main rum, sie hatte es irgendwie nicht drauf, sich festzuhalten :P
Zum Schluss durften wir noch das Boot steuern, aber nur Nessi wollte das wirklich mal ausprobieren, ich habe mich lieber zurückgehalten. Aber Nessi fährt genauso Boot wie Auto. SCHNELL! Änna und ich sonnten uns lieber und ließen uns von der Landschaft berieseln. Toller Tag, kann ich gerne wiederholen.


Toka war natürlich auch dabei, aber er ist wasserscheu! Als Tintenfisch mit Wasser in Berührung zu kommen, kommt für ihn gar nicht in Frage. So blieb er trocken und blieb die ganze Zeit im Boot.


Zu dem Zeitpunkt war schon sämtliche Schminke auf dem Weg die Wangen runter.


Toka hat sich nur kurz auf den Sitzring getraut, fahren wollte er dann doch nicht damit. Der hat was verpasst!


Sexy Schwimmweste


Noch ein cooler Poserbild.


Wir treiben ab, zu nah an der Schraube des Motorboots ists nämlich nicht so praktisch.


Hier hat sich Ännas Mutter selbt zensiert.


Änna droht Toka mit dem Wurf ins Wasser, aber er blieb komplett trocken. So gemein ist die Änna nicht. Meistens :P


Noch mehr Poserfotos. Muss ja sein.




Toka, gekrönt.

Juni 26th, 2010

Kann sein, dass aus Gründen für eine Weile nur noch solche Filler-Posts kommen. Entschuldigung schonmal dafür.




Fans haben mehr Talent als die Spieler.

Juni 24th, 2010

Könnte man meinen, wie sich die Fans beim Public Viewing über die Nationalspieler aufregen, wenn das Tor doch nicht geklappt hätte. Ich würd die gern sehen, wie sie über den Platz bolzen und dann lachen, wenn sie nach drei Minuten Laufen schon außer Atem sind.
Wir waren also gestern, in meinen Augen ungeplant beim Public Viewing. Ungeplant, weil ich dachte, wir gehen aufs Volksfest und schauen nebenbei beim Fußball vorbei, während Änna der Meinung war, wir gehen zum Viewing und schauen nebenbei beim Volksfest vorbei.
Volksfest hat kein Geld von mir bekommen, was ich fahren wollte, war zu teuer und wegen ein paar Ungereimtheiten kamen wir auch nicht zum Essen. Dabei wollte ich doch Schokofrüchte und gebrannte Mandeln…
Wir sind dann zum Wäldchen in die Fasanerie gelatscht, nachdem wir Pat & Co. trafen und stellten fest, dass Public VIEWING keinen Sinn ohne guten Blick hatte. Fans saßen auf den Tischen und ein riesiger Balken versperrte die Sicht. Irgendwie komme ich zu Hause mehr in Fußballstimmung als in der Öffentlichkeit. Es war schon ziemlich langweilig, aber zum Glück stand in der Nähe ein Spielplatz, wo Nessa und ich ein bisschen schaukelten. Interessanterweise waren die Schaukeln hoch genug für uns, ich frag mich wie Kinder da drauf kommen.
Irgendwann schrie die ganze Fasanerie, was wohl ein Tor bedeutete und das erste Mal machte ich eine Begegnung mit den gefürchteten Vuvuzelas. Drecksteile.
Und da man von da hinten sowieso nichts sehen konnte, haben wir uns die Zeit mit sinnlosen Fotos vertrieben.







Danach begaben wir uns ins Kino zur Sneak Preview, die fast komplett leer war, weil eben alles draußen Deutschlands Sieg feierte. Weil die Kinomitarbeiter sich scheinbar wunderten, dass überhaupt jemand da war, gab es für manche Popcorn, M&Ms und Cola gratis (das Popcorn schmeckte aber irgendwie nach gar nichts…) und der Mitarbeiter sprach mit einem Mikrofon natürlich vom Fußball und verriet, dass ein Drama gezeigt wurde, darauf hat man nach Fußball natürlich tierisch Lust.
Der Film “The Other Man” war auch relativ langweilig. Ich mag ja Dramen, aber das war nicht wirklich dramatisch. Das einzig Gute war Antonio Banderas, der Rest war ziemlich meh.