Dance in the Vampire Bund

März 7th, 2011

Handlung
Nach Jahrtausenden des Versteckens strebt Mina Tepes, die Prinzessin des uralten Bundes und Herrscherin über alle Vampire, eine Änderung ihrer Situation an. Mit Hilfe des immensen Vermögens des Tepes Clans, begleicht sie die gesamte Staatsverschuldung Japans und erhält als Gegenleistung das Recht, einen speziellen Bereich vor der Küste Japans zu schaffen, der der zukünftige Hafen für Vampire aus aller Welt werden soll. Nun, kurz vor der denkwürdigen Pressekonferenz, die die Existenz von Vampiren der Welt verkünden soll, planen Terroristen und rivalisierende Fraktionen die Ermordung Minas…
(via anisearch)

Meinung
Zunächst einmal: angezogen von diesem Anime fühlte ich mich vor allem durch den Zeichenstil, der mir sehr gefällt und natürlich die Handlung rund um Vampire. Die sogar Blut trinken und nicht glitzern. Allein dafür schon 5000 Sterne!
Akira, ein bis dato normaler Schüler trifft auf die Vampirkönigin Mina Tepes, deren Name natürlich eine Anlehnung an den berühmten Vlad Tepes, der Pfähler und die Vorlage von Dracula war, sowie Mina Harker, die Geliebte von Dracula. Also erst nachdem Jonathan Harker.. ach lassen wir das. Hier gehts nicht um Dracula.
Okay, langer Satz, ich fang noch mal an: Akira trifft auf Mina, merkt, dass er ein Werwolf ist und wird ihr Beschützer und irgendwie auch sowas wie ihr Geliebter. Und alle sind hinter einem Geheimnis um Mina her, dass nur Akira kennt, woran er sich aber nicht erinnern kann.
Ich muss sagen, die Story war irgendwie ein einziges Auf und Ab. Ich hatte das Gefühl, die Story driftet ständig von der Hauptlinie ab und wird abrupt wieder draufgezogen, weil man das so eigentlich nicht wollte. Ich stelle es mir vor wie ein Kind, das man an der Hand führt. Es soll auf dem Bürgersteig bleiben, jedoch schwankt es immer wieder auf den Rand zu, weil es dort balancieren will. Man zieht es wieder zurück, weil fahrende Autos sind gefährlich. So fühlte es sich irgendwie mit der Story an.
Der Höhepunkt war für mich schon in Folge 7 erreicht. Danach hätten sie ruhig aufhören können. Das große Geheimnis um Mina, was nur Akira kennt war unglaublich langweilig, weshalb ich vom Ende etwas enttäuscht war.
Und obwohl der Anime schon große Macken hat: Ich mag ihn. Das Setting gefällt, die Charaktere sind abwechslungsreich und die Kämpfe sind spannend. Wenn man also nicht zu sehr auf die Story fixiert ist, kann man sich den Anime ruhig ansehen, insbesondere, wenn man Vampire mag. Nicht glitzernde. Und alle so: Yeeaaah…
Und das Ende lässt auf eine zweite Staffel warten, sodass ich hoffe, dort wird die abgerissene Story endlich fortgeführt wird und ich bei dem großen Geheimnis nicht mehr “Na und?”-sagend die Schultern zucken muss.




Vampire: The Masquerade – Bloodlines

Februar 16th, 2011

Vor einiger Zeit kaufte ich mir Vampire: The Masquerade – Bloodlines, konnte es aber nicht spielen, weil es auf meinem Laptop damals nicht ging. Jetzt, wo ich einen spielbaren PC habe, konnte ich das nachholen und habe es auch getan.

Als frisch erschaffener Vampir wird man mitten ins moderne Los Angeles geworfen und muss sich dort mit niederen Jobs bei den herrschenden Vampirclans durchschlagen. Es gibt nicht nur verschiedene Clans, die natürlich untereinander verfeindet sind, sondern auch verschiedene Rassen mit jeweils ganz besonderen Eigenschaften. Während z.B. die Gangrel durch ihre Tierhaftigkeit sehr stark sind, muss man als Nosferatu im Untergrund bleiben, weil man sonst unter Menschen zuviel auffällt. Denn das wichtigste: Man muss die Maskerade beibehalten. Kein Mensch darf je von den Vampiren erfahren und schon gar nicht, dass sie sich strukturiert haben und sogar unter den Menschen leben. Deswegen darf man keine besonderen Fähigkeiten auf der Straße einsetzen und immer drauf achten, dass der Bluthaushalt möglichst hoch ist, sonst läuft euer kleiner Vampir Amok und tötet ein paar Zivilisten. Bricht man die Maskerade fünfmal, ist das Spiel verloren (ich war bei viermal o.o).
Zunächst einmal muss ich sagen, auch wenn die Umgebung nicht immer sehr detailliert war (auf dem Friedhof lagen mindestens fünf Andrews!), so was das Spiel doch sehr atmosphärisch. Als Vampir durch die Straßen zu streifen, die organisierten Clans… das konnte man sich richtig gut vorstellen.
Die Missionen waren alle sehr spannend, ob es nun darum ging, in irgendwelche Häuser einzusteigen, um dort Informationen zu sammeln, oder zu überprüfen, ob ein gefundener Snuff-Film echt war. Alles sehr schön und in dieser Spielwelt sehr glaubhaft dargestellt. Auch den Humor fand ich überragend. Die Gespräche und Interaktion fand ich immer sehr anregend und nie langweilig.
Ich könnt euch jetzt vom Skill-System erzählen und den Waffen, die man nutzen kann und all so’n Kram, tu’s aber nicht. Schaut es euch selbst an!
Kritik ist jedoch, dass es scheinbar sehr buggy sein soll. Dafür gibt es aber mehrere Fanpatches und nach diesem Patch hatte ich nirgends einen Bug. Alles funktionierte hervorragend.
Das Spiel machte mir viel Spaß und ich war fast schon traurig, als es zu Ende war und da es von 2004 ist, ist es auch nicht mehr teuer, also empfehle ich jedem Rollenspielfan dieses Spiel!
Auch, wenn ich immer noch nicht weiß, was ich vom Ende halten soll. I suck at reviews…




Der klassischste aller Klassiker: Nosferatu (1922)

Dezember 2nd, 2010

Das modernste aller Videomedien trifft auf das Älteste: Youtube vs. Stummfilme. Angaben ohne Gewähr, ich hab keine Ahnung von Filmgeschichte. Jedoch sah ich gestern den beinahe 90 Jahre alten Film Nosferatu, denn eigentlich dürfte dieser Streifen in keiner Vampir-Fan-Filme-Liste fehlen. Es sei denn, ihr seid die Vampirfans, die auf glitzernde blutverweigerndere Vampire stehen.

Auf dem Kanal von Jason, bekannt unter LuckyStrike502 kann man sich die vollen Klassiker wie The Fast And The Furious von 1955, The Night Of The Living Dead von 1968 und Stummfilme wie Frankenstein (1910) und eben Nosferatu ansehen. Man muss vorher nur etwa 15 Sekunden Werbung ertragen.

Und als Vampirfreak musste der gute alte Nosferatu eben auch mal in meine Filmeliste aufgenommen werden.
Jetzt würde ich euch ja im Grunde gerne ein kleines Review schreiben, aber es fällt mir schwer in Zeiten der Special Effects und 3D Technik objektiv zu sagen, ob der Film gut ist oder nicht. Denn wie gesagt, der Film ist fast 90 Jahre alt. Man hört nur Musik und das Rattern des Filmprojektors, Texte muss man lesen und Schauspielerei ist ziemlich überzogen. Aus heutiger Sicht eher Komödie, aber ich versuche mir eben das Alter des Films vor Augen zu halten. Damals muss das eben der absolute Horrorstreifen gewesen sein. Denn durch die Technik - Kamera aus, eine Tür etwas weiter aufmachen, Kamera an, filmen, Kamera aus, die Tür wieder ein Stückchen weiter aufmachen, etc. war eben etwas komplett neues und ich denke, dass es so aussieht, als würde sich die Tür von alleine öffnen, auch wenn es nur höchstens vier Takes waren, war sowas wie der erste Special Effect und muss zu der Zeit ziemlich beeindruckend gewesen sein.
Ich kann nicht sagen, ob der Film gut oder schlecht ist, ich kann mich einfach nicht in die Leute damals reinversetzen. Aber dennoch mag ich den Film und als Filmeliebhaber sollte man sich so einen Klassiker schon mal angesehen haben. Auch wenn wir ihn beim Gucken etwas veralbert haben.