Zu viel Information.

März 6th, 2015

Hey, unglaublich, ich lebe noch! Gut, auf Twitter war ich ja weiterhin aktiv, aber aufgrund des Umzugs und einer ungeplant langen Offline-Zeit war mein Blog so lange inaktiv, wie schon lange nicht mehr. Ich fasse meine letzten Monate mal zusammen.

Umzug complete!

Ich wohne jetzt seit Januar mit meinem Freund zusammen. In der ersten eigenen Wohnung, so ganz ohne Mama. Ich dachte das wird eine große Umstellung und ich hab mir viele viele Sorgen gemacht. Aber irgendwie ist es doch alles einfacher gewesen als gedacht. Gut, mein Bad muss ich selber putzen und meine Zahnpasta kauft sich nicht mehr von alleine ein, aber sonst? Was man sich halt für Gedanken macht.
Wir sind jedoch in eine ziemliche Bruchbude gezogen und das meiste ist noch nicht perfekt. Deshalb habe ich auch noch keine Fotos gemacht, ich will hier keine Baustelle posten. Auch wenn Baustelle übertrieben wäre. Ein großes Loch prangt in der Wand in der Toilette, weil da Kabel durchgelegt werden mussten. Unser Badezimmer hat noch kein Waschbecken und keine Duschkabine. Es hängen ein paar Kabel aus den Wänden und mein Kleiderschrank ist auch noch nicht fertig. Ich habe nämlich dann einen begehbaren Kleiderschrank, es fehlen nur noch Regalbretter. Bis dahin habe ich meine Klamotten noch immer in Säcken auf dem Boden im Schlafzimmer. Außerdem ist unsere neue Couch noch abgedeckt, bis der Kater Freigang bekommt, in der Hoffnung, dass er dann nicht so sehr an die Couch zum Krallenschärfen geht. Es wäre schade um die 1500 Euro Couch. Andererseits sind zig Wolldecken auf einer 1500 Euro Couch ebenso verschwendet… Apropos Kater!

Familienzuwachs

Beim Umzug ließ ich drei Katzen zurück. Die beiden 16jährigen Katzendamen müssen nicht nochmal umziehen und der Kater gehörte eh meiner Mutter. Und irgendwie habe ich auch gar nicht mehr großartig daran gedacht, mir eine Katze zuzulegen. Immerhin habe ich auf der Arbeit tagtäglich mit über 60 Katzen zutun. Doch dann kam Orko, im Tierheim unter dem Namen Mitchell. Ein freundlicher Britisch Kurzhaar Mixkater und der dumme Zufall, dass aus Mitarbeitermangel mein Freund zwei Tage in der Katzenstation verbringen musste. Dort lernte er den Kater kennen und als BKH-Fan war er ziemlich hin und weg. Und irgendwie bekam unsere Chefin das mit und bequatschte uns, dass wir den Kater zu uns nehmen sollten, jetzt wo wir keine Katzen mehr haben. Und irgendwie haben wir zugestimmt und schneller als gedacht, ist Orko bei uns eingezogen. Direkt am ersten Abend lag er bei uns im Bett und es dauerte auch nicht lange, bis sich Katze und Hund verstanden. Jetzt wird zur Begrüßung geknutscht und auch mal zusammen durch die Wohnung getobt.

Der Telekom-Kampf

Der Grund, warum ich hier so spät Internet hatte war das Chaos bei der Telekom. Erst wurden wir durch einen angeblichen technischen Fehler einfach vergessen. Nach zig Telefonaten bekamen wir dann einen Termin für einen Techniker. Der kam dann auch und verließ die Wohnung – ohne, dass wir Internet bekamen. Auf eigene Kosten bestellten wir einen Techniker, der das Problem feststellte: Der Telekom-Techniker hat den falschen Anschluss für den Speedport verwendet. Wir konnten ja nicht ahnen, dass der Techniker seinen Job nicht kann. Jetzt haben wir zwar endlich Internet, warten aber noch ab, ob wir wenigstens eine Vergütung bekommen, denn wir hatten über zwei Monate kein Internet und Telefon, aber trotzdem wurde schön bei uns abkassiert. Toller Service…

Der rote Faden…

Dann verfolgte uns auch noch eine Pechsträhne. Der Trockner ging kaputt. Die Kaffeemaschine ging kaputt. Die Stromleitungen in der Küche gingen kaputt. Die Couch kam, als wir arbeiten waren, weil das Möbelhaus vergaß, uns einen Termin zu nennen. Die Kommode, die wir kauften hatten keine Löcher an den Stellen, an denen welche sein sollten. Wir bekamen ein Ersatzteil, dass denselben Fehler aufwies, sodass wir aus lauter Frust das Ding einfach mit Pattex zusammenklebten. Dann flog uns das Dachfenster davon und der obere Raum ist momentan unbenutzbar, weil es dort einfach zieht wie Sau. Hachja, wir waren schon echt gestresst.

Auf der Arbeit

Auf der Arbeit war es nicht weniger stressig. Früher als befürchtet waren wir ein Mitarbeiter weniger. Also wurde ich sozusagen befördert. Aber auf diese gemeine Art und Weise… mehr Verantwortung bei gleichem Gehalt. Jetzt durfte ich für viele Dinge den Hals hinhalten, für die ich nichts konnte, da ich diese Vorgänge einfach nicht kannte und eben nicht wusste, dass etwas so oder so gemacht wurde. Das waren eben so Dinge, die ich noch von der Kollegin gelernt hätte, die dann aber eben von jetzt auf gleich nicht mehr da war (Kein Vorwurf an dich!). Ich bin also jetzt die Leiterin der Katzenstation und wurde einfach so ins kalte Wasser geschmissen, war völlig überfordert und vergoss einige Tränen in der Zeit. Mittlerweile gehts wieder einigermaßen, aber es kommen immer noch so Momente, wo ich nicht weiß, wie das abläuft, weil das eben bisher immer die Kollegin machte.
Jetzt zum Schluss gab es einen Chefwechsel und alle machen sich Gedanken, da die neuen Chefs etwas von Mitarbeiterwechsel redeten. Freundlich ausgedrückt. Und jetzt weiß ich nicht, was ich denken soll, weil ich im April auf ein Seminar zum Thema Katze geschickt werde, aber ich eigentlich offiziell nur noch bis Juli im Tierheim arbeite. Ob ich nun doch übernommen werde oder nicht, das muss ich abwarten, aber etwas Gewissheit wäre echt ganz nett. Außerdem gehen Gerüchte um, was ich als nächstes tun soll. Bald ist aber Meeting und dann werde ich alles erfahren. Ich bin gespannt.

Wenn meine Wohnung vorzeigbarer als jetzt ist, werde ich euch sicher mal einen ausfürlichen Fotopost machen!




Umschwung!

November 3rd, 2014

Wow, einen Monat nichts gebloggt. Ich hasse das! Aber leider kam ich nicht dazu. Bei mir ändert sich demnächst nämlich einiges. Es fängt bei der Arbeit an. Ich bin in einem Verein eingestellt und die Vorstandsneuwahlen stehen uns bevor. Danach könnte entweder alles super werden oder alles beschissen, je nachdem wer gewählt wird. Wenns ganz blöd läuft, wird mein Vertrag nächstes Jahr nicht verlängert. Die Chancen stehen zwar gut und es spricht vieles für eine Vertragsverlängerung, aber ihr kennt das Leben ja. Passieren kann alles und ich hänge eigentlich sehr an meinem Job. Aber gut, tun kann ich jetzt eh nichts, also abwarten und Tee trinken.

Aber es gibt auch gute Nachrichten! Nach vielen Maklern, die uns versetzt haben, weil die scheinbar kein Geld verdienen wollen, haben wir nun eine Wohnung gefunden. Im Januar ziehen wir um und ich bin endlich von daheim raus und mit meinen Männern in einem eigenen Haushalt. Ich richte gerade schon wieder im Kopf alles ein und mein Dekoherz freut sich, die Wohnung komplett nach meinem Geschmack einrichten zu können. Meinem Freund ist das nämlich ziemlich egal, hauptsache er kriegt sein Eisenkreuz und seinen Hello Kitty Klodeckel (ja, wir sind nicht ganz dicht), den Rest überlässt er mir.

Eigentlich hatten wir dann sogar zwei Zusagen für eine Wohnung. Die erste Wohnung war wirklich traumhaft schön, günstig und riesig. Aber ziemlich weit draußen, quer über die Käffer und in dem Dorf hätte es NIX gegeben. Nicht mal einen Bäcker. Jetzt kam es so, dass der beste Freund meines Freundes ein Haus gekauft hat mit einer Mietwohnung drin, die er uns angeboten hat. Die liegt zentraler, wir kriegen einen vergünstigten Mietpreis und wir dürfen mitbestimmen, wie das Bad wird, denn das muss noch gemacht werden. Wir sparen Maklergebühren und Kaution, also über 2000 €, die wir in die Wohnung investieren können. Und dennoch ist sie schön, zwar nicht so schön wie die andere Wohnung, aber die Vorteile überwiegen eindeutig. Zumal man sich alles wohnlich einrichten kann.

Ich richte momentan im Geiste meine Wohnung ein, streiche sie und surfe tagsüber auf zig Seiten und suche mir Möbel raus, die wir noch brauchen könnten, denn soviel brauchen wir eigentlich nicht mehr. Ein paar Dinge müssen wir noch klären und schauen, wie wir das am Besten regeln, aber das kriegen wir schon hin. Ich freu mich so, aber mein Blog wird wohl eine Weile weiter darunter leiden 😉




Lieblingsdinge #1

September 26th, 2014

Ich habe, was meine Dekoration und Zimmereinrichtung betrifft einen sehr eigenen Geschmack. Mein Traum ist eine Wohnung mit allerhand Kuriositäten, allerdings mit Stil. Wie ein alter Antiquitätenladen. Oder einem Shop für Hexen? Jedenfalls habe ich mir mittlerweile ein paar Lieblingsstücke angeeignet, selbst gebastelt oder basteln lassen. Jetzt wollte ich euch mal meine schönsten Stücke zeigen.
Und zwar mein Bild mit natürlich echten Krähenschädel. Ich habe sowas mal im Internet gesehen, so ein Stück kostete über 120 Euro und ich fand, dass das viel zu einfach war, es nachzubasteln. Auch wenn der Bilderrahmen nicht sonderlich edel ist und auch der Hintergrund nur Papier ist und nicht wie im Original ein Stück Stoff, kann sich die Kopie durchaus sehen lassen.
Danke Nathalie, fürs Basteln!